Ein Angebot der NOZ

Spiel verloren, Teilzeile erreicht HSG Hude/Falkenburg unterliegt TV Oyten 19:31

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 21.02.2016, 22:02 Uhr

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben ihr Auswärtsspiel beim TV Oyten mit 19:31 (7:15) verloren. Trainer Dean Schmidt war dennoch nicht unzufrieden.

Der Gegner schien schon im Vorfeld zu stark, die personellen Voraussetzungen waren auch dieses Mal alles andere als gut – also wählte Handball-Trainer Dean Schmidt vor dem Auswärtsspiel beim TV Oyten mal eine andere Herangehensweise für die Drittliga-Partie seiner HSG Hude/Falkenburg: Er unterteilte das Match in zwölf Blöcke a fünf Minuten. „Dort haben wir uns immer wieder kleine Ziele, mal für die Abwehr, mal für den Angriff, gesetzt“, erklärte Schmidt. Diese Ziele, die hätten sie beim TVO erreicht, erklärte der HSG-Coach und war – trotz der am Ende klaren 19:31 (7:15)-Niederlage – mit der Leistung seiner Spielerinnen zufrieden. „Unter unseren Umständen war das gar nicht so schlecht.“

Halbes Dutzend Spielerinnen geht angeschlagen in die Partie

Denn einen Punkt oder gar einen Sieg beim neuen Tabellenvierten hatte sich die HSG ohnehin nicht ausgerechnet. Dafür war die Personalsituation des Schlusslichtes zu mies. Neben Franziska Bohlken fehlten in Oyten auch Saskia Petersen und Mareike Zetzmann. Mit den drei grippegeschwächten Sonja Cordes, Janna Müller und Kea Drewes sowie den angeschlagenen Katharina Stuffel, Svenja Stapoisky und Nadja Albes lief bei der HSG ein halbes Dutzend Spielerinnen auf, das nicht hundertprozentig fit war. „Wir sind auf der letzten Felge gerannt“, meinte Schmidt, zu dessen Trainer-Team nun auch die frühere HSG-Kreisläuferin Desiree Görzel gehört.

TV Oyten „einen Tick cleverer“

Bis zum 4:4 (11.) gestaltet Hude das Spiel ausgeglichen. Dann zog Oyten über 10:5 (21.) bis zur Pause auf 15:7 (30.) davon. Im ersten Durchgang hätte laut Schmidt „gar nicht so viel gefehlt“, um die Gastgeberinnen richtig zu ärgern. Doch Oyten nutzte kleinere Fehler in der HSG-Abwehr eiskalt aus, zudem ließen die Gäste bei ihren Gegenstößen klare Chancen liegen. „Oyten war eben einen Tick cleverer “, fand Schmidt.

Kräfte schwinden bei der HSG Hude/Falkenburg

Nach der Pause setzten die Huderinnen die Vorgabe ihres Trainers besser um, wenngleich der HSG gegen Ende der Begegnung die Kräfte immer mehr schwanden. Dennoch meinte Schmidt: „Wir haben einige Teilziele erreicht. Darauf können wir aufbauen.“ Ihr nächstes Spiel bestreitet die HSG am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) in Ganderkesee gegen TSV Nord Harrislee.