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Spitzenreiter vor Pflichtaufgabe Hude/Falkenburg erwartet Werder II

Von Klaus Erdmann | 16.01.2015, 14:52 Uhr

Die HSG Hude/Falkenburg geht selbstbewusst in das Handball-Oberliga-Spiel gegen Werder Bremen II. Trainer Stürenburg mahnt zu Konzentration.

Das überraschend deutliche 36:18 beim Tabellenvierten ATSV Habenhausen hat das ohnehin schon beachtliche Selbstbewusstsein der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg nochmals anwachsen lassen. „Ich hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet“, sagt Thorsten Stürenburg. Der Trainer des ungeschlagenen Spitzenreiters der Oberliga, der es auf 21:1 Punkte gebracht hat, und dessen Spielerinnen treffen am Sonntag in der Halle Huder Bach den SV Werder Bremen II. Die Begegnung beginnt um 16.30 Uhr.

Gute Erfahrungen im Pokal

Der Gast nimmt mit 12:10 Zählern den siebten Platz ein und beklagt 0:10 Auswärtspunkte. „Das ist ein spielerisch starker Gegner“, unterstreicht Stürenburg. Während dieser Saison standen sich die Kontrahenten bereits im Pokalwettbewerb gegenüber. „Werder II hat eine Halbzeit lang gut mitgehalten“, erinnert sich der Trainerder Gastgeberinnen. Gleichwohl kam sein Team in der zweiten Pokalrunde zu einem 30:23.

Stürenburg glaubt nicht an Patzer des Konkurrenten Stade

Wenn man sich mit dem Erfolgscoach unterhält, fällt wiederholt der Begriff „Konzentration“. So denke er nicht, dass die HSG einen Gegner unterschätzen könne, aber: „Wir müssen konzentriert sein.“ Mit Blick auf Verfolger VfL Stade, der 18:2 Punkte gesammelt hat, sagt Stürenburg: „Es sieht so aus, dass wir alle Spiele gewinnen müssen.“ Er hoffe natürlich auf einen Ausrutscher der Staderinnen, die am Samstag beim Tabellenfünften TuS Komet Arsten auflaufen. „Man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass Stade mal stolpert“, weiß der Trainer.

Nach dem Heimspiel gegen die Werderanerinnen, das die HSG Hude/Falkenburg mit komplettem Kader absolvieren kann, steht das Landkreis-Derby bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg auf dem Programm. Anschließend geht es zum Gipfeltreffen nach Stade.