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Spitzenspiel in der Kreisliga TuS Heidkrug verliert gegen VfR Wardenburg mit 0:2

Von Manfred Nolte | 12.10.2015, 00:00 Uhr

Der TuS Heidkrug hat das Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga gegen den VfR Wardenburg etwas unglücklich mit 0:2 (0:1) verloren. Die Gastgeber waren am Sonntag vor allem in der zweiten Halbzeit die überlegene Mannschaft. Der Tabellenführer nutzte seine Torchancen allerdings eiskalt aus.

Die Fußballer des Kreisliga-Spitzenreiters VfR Wardenburg haben beim nicht in Bestbesetzung angetretenen Verfolger TuS Heidkrug einen schmeichelhaften 2:0 (1:0)-Sieg gelandet. Die Gastgeber waren vor allem im zweiten Durchgang das dominierende Team.

TuS-Abwehr patzt

Beim 0:1 von Frerk Schreiber schlief die Heidkruger Abwehr als ein Schuss von Kolja Schrinner von der Torlatte in das Feld zurücksprang. Wardenburg hatte Pech bei einem Pfostenschuss von Benjamin Cordoni. Die zweite Halbzeit sollte dann ganz im Zeichen der Hausherren stehen, die den Spitzenreiter über weite Strecken in dessen Hälfte einschnürten. Bis zur Strafraumgrenze agierten die Heidkruger bestens, doch dann fehlte oft der entscheidende Pass. Mehr als ein Pfostentreffer von Niklas Bädjer wollte nicht herausspringen. Die Gäste bauten mächtig ab, setzten aber dennoch den entscheidenden Treffer. Eine Flanke aus dem Halbfeld verwandelte Torjäger Sven Hörnlein aus der Drehung und stellte den Spielverlauf damit auf den Kopf.

VfR-Trainer Mandok war nicht zufrieden

Wardenburg trat am Bürgerkampweg nicht im Stile eines Tabellenführers auf, war in den entscheidenden Momenten aber abgebrüht. Den jungen Heidkrugern fehlt es noch an Erfahrung. Wardenburgs Trainer Darius Mandok war mit der Vorstellung seiner Mannen nicht zufrieden. „Wir haben eine schlechte Leistung abgeliefert. Einigen meiner Spieler waren die Spuren des Oldenburger Kramermarkts deutlich anzumerken“, schimpfte der erfahrene Übungsleiter, der von einem schmeichelhaften Sieg sprach. „Heidkrug hat die zweite Halbzeit deutlich beherrscht und hätte durchaus ein Unentschieden verdient gehabt“, bilanzierte der VfR-Coach.

Nichtabstieg bleibt das Saisonziel der Heidkruger

Gegenüber Selim Karaca wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. „Wir haben alles gegeben. Beim 0:1 haben wir uns dämlich angestellt. In der zweiten Halbzeit hat uns ein wenig das Glück gefehlt. Wir hätten sicherlich einen Punkt verdient gehabt. Dass Wardenburg die Tabelle anführt, kann ich nach dieser Vorstellung nicht nachvollziehen“, sagte der TuS-Coach. Sein Team sei besser als erwartet in die Saison gestartet. Der Klassenerhalt sei nach wie vor das Saisonziel und da sei man auf dem richtigen Weg. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenzweiten FC Hude.