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Sportlerwahl 2015 Bowlerin Jennifer Sprick ist Deutsche Meisterin

Von Richard Schmid | 04.03.2016, 06:30 Uhr

Bis zum 21. März stellt Ihnen die dk-Lokalsportredaktion die Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vor, die nominiert sind. Diesmal: Jennifer Sprick, Bowlerin vom ABC Sie ist Deutsche Meisterin in der A-Jugend. Das Ergebnis der Leserwahl wird am 9. April während der „Delmenhorster Sportnacht“ in der Gastronomie Schierenbeck bekannt gegeben.

Ein Jubelschrei ertönte in der Bowlinghalle von Ludwigshafen. Mit dem letzten Wurf sicherte sich Jennifer Sprick vom ABC Delmenhorst den von ihr nicht mehr für möglich gehaltenen deutschen Meistertitel. Die Spannung war riesengroß, denn bei ihrem letzten Wurf mussten alle Pins fallen. Doch sie schaffte es, der Titelgewinn bei der A-Jugend war unter Dach und Fach. „Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet zu gewinnen, umso größer war die Freude“, erinnert sie sich.

Fünfter DM-Titel

Nicht ihr erster DM-Titel übrigens. Die 18-Jährige räumte bereits in nahezu allen Jugendklassen ab: Fünfmal durfte sie sich als Deutsche Meisterin feiern lassen. Hinzu kommen zahlreiche zweite und dritte Plätze.

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Keine Frage, die in Stadthagen lebende Sportlerin gehört zu den erfolgreichsten Bowlerinnen in Deutschland. Ludwigshafen allerdings erlebte den letzten Auftritt von Sprick in der A-Jugend. Ab dieser Saison spielt sie in der Juniorenklasse.

Seit vier Jahren für den ABC Delmenhorst aktiv

Bereits im Alter von fünf Jahren stand Sprick das erste Mal auf einer Bowlingbahn. „Ich bin dort sozusagen groß geworden. Meine Eltern haben mich immer mitgenommen“, erzählt sie. Seit vier Jahren spielt Sprick in der Landesliga für den Atlas Bowling Club in Delmenhorst. „Nachdem sich mein damaliges Team aus Schaumburg nach dem Abstieg aus der Landesliga aufgelöst hatte, wollte ich unbedingt in der Landesliga bleiben. Mit den Spielrinnen aus Delmenhorst habe ich mich menschlich am besten verstanden, so war es naheliegend zum ABC zu wechseln“, berichtet sie. Auch zum Training fährt Sprick regelmäßig nach Delmenhorst, eineinhalb Fahrtstunden nimmt sie dabei gerne in Kauf. Allerdings muss sie inzwischen – bedingt durch ihre im letzten Herbst begonnenen Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin – sportlich deutlich kürzer treten. „Ich spiele dennoch weiter, auch wenn ich nur noch einmal in der Woche trainieren kann. Die Ausbildung nimmt leider viel Zeit in Anspruch“, sagt sie.