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Sportlicher Leiter zieht Fazit Gute Noten für Neuzugänge des SV Atlas Delmenhorst

Von Klaus Erdmann | 27.10.2015, 20:47 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Atlas Delmenhorst haben zwölf der 30 Punktspiele der Saison 2015/2016 absolviert. Jörg Rosenbohm, Sportlicher Leiter, des Tabellenführers gibt den Neuzugängen gute Noten. Vico Mandlhate gehört allerdings nicht mehr zum Kader.

Im Gespräch über den Stand der Dinge beim Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga benutzt Jörg Rosenbohm, sportlicher Leiter des SV Atlas, wiederholt das Adjektiv „zufrieden“. Nach zwölf von 30 Spielen besitzt das Delmenhorster Aushängeschild SVA allen Grund zur Zufriedenheit: Es liegt souverän vorne, ist ungeschlagen und verfügt über einen Kader, der auch höheren Ansprüchen gerecht würde. Man sei auch mit allen Neuen zufrieden, sagt Rosenbohm, und ergänzt: „Alle sind sehr gut angekommen.“ Vor der Saison 2015/16 präsentierte Atlas neun Zugänge. Wir haben Rosenbohm um kurze Kommentare gebeten.

 Iman Bi-Ria (zuvor Bremer SV, 12 Einsätze/844 Spielminuten/8 Tore): „Wir sind froh, dass wir mit ihm und Dominik Entelmann zwei Spieler haben, die Tore garantieren. Iman identifiziert sich mit dem Projekt SV Atlas.“

 Daniel Isailovic (BW Bümmerstede, 6/386/0): „Im letzten Spiel hat man gesehen, wie wichtig Daniel für uns ist. Er hat eine tolle Qualität und weiß, was es bedeutet, aufzusteigen.“

 Maximilian Klatte (VfL Oldenburg, 11/388/1): „Ein überragender Mensch. Er ist ein absoluter Teamplayer. Er hat etwas zu wenig Einsatzzeiten, aber das akzeptiert er total.“

 Vico Mandlhate (Werder Bremen U21, 0/0/0): „Er ist seit einigen Wochen nicht mehr bei uns. Er konnte nicht immer trainieren. Studium und Beruf haben für ihn Priorität.“

 Simon Matta (SV Tur Abdin, 7/319/1): „Simon ist ein sehr positiver Typ. Man kann sich hundertprozentig auf ihn verlassen und er gibt immer Gas. Allerdings fehlt ihm etwas die Torgefahr.“

 Steven Müller-Rautenberg (VfL Oldenburg, 4/167/2): „Er ist bis jetzt der Pechvogel. Er ist dynamisch und schnell. Wir wissen um seine Qualität und die hat man in den ersten Spielen auch gesehen. Es tut uns leid, dass er aufgrund seiner Bauchmuskelzerrung nicht spielen kann.“

 Lars Scholz (VfB Oldenburg, 12/923/2): „Ich kenne ihn schon sehr lange. Er ist ein junger Spieler mit toller Qualität. Er ist schnell auf den Außenbahnen. Das Umschalten auf die Defensive muss er noch verbessern – das weiß er aber auch.“

 Florian Urbainski (Werder Bremen U23, 3/270/0): „Vor ihm ziehe ich meinen Hut. Er verhält sich klasse. Er hat die Rolle des zweiten Torwarts angenommen. Seine Einstellung ist professionell.“

 Tom Witte (Brinkumer SV, 5/331/1): „Tom ist ein toller Teamplayer. Leider war er verletzt und es war schwer für ihn, reinzukommen. Dann hat er als linker Verteidiger toll gespielt und sich gut umgestellt. Jetzt hat ihn wieder eine Verletzung zurückgeworfen.“

Stolz auf die Mannschaft

Sicherlich sind einige Spieler des 23-köpfigen Kaders mit ihren Einsatzzeiten nicht zufrieden. Rechnet Rosenbohm während der Winterpause mit Abgängen? „Momentan zeichnet sich absolut nichts ab“, antwortet der sportliche Leiter.

Beim 6:1 gegen Obenstrohe habe man gesehen, was man als Team erreichen könne und wie man auftreten sollte – „von der 1 bis zur 18“. Das Spiel am Wochenende sei ein Paradebeispiel gewesen. „Es hat gezeigt, wie stolz wir auf die Mannschaft sein können“, betont Rosenbohm. „Wenn wir diesen Schwung in die schwere Auswärtsaufgabe am Sonntag bei Frisia Wilhelmshaven mitnehmen, ist mir nicht bange.“ Der sportliche Leiter über die Verfolger des Spitzenreiters: „Heidmühle ist abgeschlagen. Die Obenstroher hatten bei uns einen schlechten Tag erwischt. Sie waren von der Kulisse beeindruckt. Sie bleiben der größte Widersacher. Der VfB Oldenburg II hat ein Spiel weniger als wir. Wenn er das gewinnt, liegt er nur noch vier Punkte hinter uns. In Oldenburg hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Dort wird man alles daran setzen, um Meister zu werden.“

Bis auf das 1:1 in Abbehausen, sagt Jörg Rosenbohm, könne der SV Atlas zufrieden sein.