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Springturnier 2018 Viel Lob für guten Boden beim RV Grüppenbühren

Von Katrin Brandes, Katrin Brandes | 24.06.2018, 23:45 Uhr

Der Reiterverein Grüppenbühren hat sein Springturnier 2018 ausgerichtet. Von den Teilnehmern gab es viel Lob für die guten Bodenverhältnisse.

Nach dem sonnenverwöhnten Dressur-Wochenende vor einer Woche stellte sich pünktlich zum Springturnier des Reitervereins Grüppenbühren das bekannte norddeutsche Schmuddelwetter ein. „Unser Platz bewährt sich, der kann gut Wasser ab“, versprach Mathias Karrasch als erster Vorsitzender. Und er behielt recht: Die guten Bodenverhältnisse auf dem Sandplatz wurden von den Reitern gelobt. Parcoursbauer Mark Herse, zum ersten Mal dabei, baute anspruchsvolle Hinderniskurse auf dem idyllisch eingebetteten Platz am Hedenkamp.

Das galt auch für den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis, in dem der beste Reiter aus zwei Prüfungen der Klasse M* den Zinnteller als Wanderpokal mitnehmen darf. Er ging an Svenja von Horsten vom RFV Hambergen und Coralin. Mit dem Sieg in der zweiten Wertungsprüfung am Sonntagabend und Platz fünf in der ersten Wertung am Samstag erreichte sie 85 Punkte und verwies damit Routinier Torsten Tönjes vom RV Ganderkesee mit Ludwig’s Lust auf Rang zwei. Die erste Wertungsprüfung hatte der 15-jährige Frederik Geue vom RC Hude gewonnen. Er setzte sich mit Confiance deutlich und fehlerfrei mit drei Sekunden vor Tessa Hertwig (Niedervieland) durch. Am Sonntag hatte seine Firmung aber Vorrang, er ging nicht an den Start.

Erste goldene Schleife geht an Celine Beekhuis aus Berne

Den Auftakt des Turniers bildeten wie immer Prüfungen für Jungpferde am Samstagvormittag. Die erste goldene Schleife sicherte sich dabei Celine Beekhuis (Berne) auf Levista, die mit der Wertnote 8.00 in der Springpferdeprüfung der Klasse A** siegte. Im späteren Youngster-Springen der Klasse M* gab es noch Silber auf My Maserati. Der Sieg ging dort an Nadja Neubauer auf Fan Avantos (Niedervieland). Der Huder Frederik Geue ritt mit Charlotta Gold auf den dritten Platz.

Auch Sergiu Vasile Plesa (RV Ganderkesee) erreichte Gold mit Chester bei den Springpferden der Klasse A*. Seine Vereinskollegin Rita Meyer, die auch mit der Oldie-Mannschaft beim Landesturnier in Rastede in der Dressur startet, sicherte sich auf Ibsen Platz drei im Stilspringen der Klasse L. Dort siegte Maike Kramer auf Sterndu aus Rastede. Das Paar erreichte die Wertnote von 7.60.

Am Samstagabend ging natürlich auch kein Weg am Deutschlandspiel vorbei, das live ins Zelt übertragen wurde. Es wurde kräftig mitgefiebert und gefeiert bis in den frühen Morgen. Doch kaum war es dunkel, stellten sich noch acht Starter dem Flutlicht. Die meisten Zähler in dieser Punktespringprüfung der Klasse L erreichte Verena Wesseln-Schmidt auf Corentinus. Sie nahm einen großen Fernseher als Ehrenpreis mit nach Klein Roscharden.

Hilke Steenken holt Sieg für RV Grüppenbühren

An beiden Tagen sammelten Reiter aus dem Kreisverband Delmenhorst weitere Schleifen. Sophie von Seggern (Ganderkesee) holte Silber im Stilspringen der Klasse L auf ihrem Stedinger’s Sigi. Vereinsgefährtin Sophie Engels erreichte Rang fünf auf Quetchua. Hilke Steenken zeigte auf ihrer Fiene eine rasante Runde im L-Springen und holte einen Sieg für den gastgebenden Verein.

Für die kleinsten Nachwuchsreiter war der Sonntagmittag reserviert. Im Pony-Stil-Springen zeigte Felix Gause (Elmeloher RC) auf Didefix eine schöne Runde, die mit der Wertnote 7.70 und dem Sieg belohnt wurde. Jona Sofie Schnier (Ganderkesee) kam mit Brando auf Platz drei. Im Springreiterwettbewerb ging Platz eins an die Ganderkeseerin Elina Palm auf ihrem Pony Balou. Christin Marlen Scheel kam mit Goldi und der Wertnote 8.2 auf Rang drei.