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Starke Leistung beim 3:0 VfL Wildeshausen bei Frisia Wilhelmshaven hellwach

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 20.08.2017, 16:25 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen haben ihr Auswärtsspiel beim WSC Frisia Wilhelmshaven mit 3:0 (1:0) gewonnen.

Der Gegner wollte dem Verlegungswunsch nicht zustimmen, ihnen fehlten sieben Spieler und die frühe Anstoßzeit um 11 Uhr war auch nichts für Langschläfer. Die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Bezirksliga-Spiel beim WSC Frisia Wilhelmshaven hätten für die Fußballer des VfL Wittekind Wildeshausen besser sein können. Doch von den undankbaren Umständen ließen sich die Krandel-Kicker nicht beirren: Der VfL gewann das schwere Auswärtsspiel nach einer klasse Leistung mit 3:0 (1:0) – und bescherte Trainer Marcel Bragula ein passendes Geschenk zu dessen 43. Geburtstag.

Lauren Riedel reist extra aus Hamburg an

„Das war richtig stark. Ich kritisiere ja gerne mal, aber heute habe ich mal nichts auszusetzen“, lobte Bragula seine Elf für ihren überzeugenden Auftritt nach Treffern von Rene Tramitzke (43./76.) und Michael Eberle (68.). „Ich hatte das Gefühl, dass sich die Mannschaft heute besonders reingekniet hat.“ Weil Antreiber Sascha Görke ebenso fehlte wie die beiden Torhüter Sebastian Pundsack und Felix Dittrich musste VfL-Trainer Marcel Bragula seine Mannschaft etwas umstellen. Im Tor half der extra aus seinem Studienort Hamburg angereiste Lauren Riedel aus, auf der für ihn ungewohnten Linksverteidiger-Position machte Sebastian Bröcker seine Sache gut.

Herrlicher Treffer von Rene Tramitzke

Trotz der frühen Abfahrt um 8 Uhr morgens präsentierte sich Wildeshausen gleich hellwach. In der engen, ausgeglichenen Partie ging der VfL durch einen herrlichen Treffer mit 1:0 in Führung. Eine Flanke von Ole Lehmkuhl nahm Tramitzke zwischen zwei Gegenspielern mit dem Rücken zum Tor mit der Brust an, ließ den Ball auf den Oberschenkel prallen und hämmerte ihn dann aus der Drehung ins Tor. Nach der Pause musste der VfL noch ein, zwei brenzlige Situationen überstehen. So parierte Riedel unter anderem klasse gegen WSC-Angreifer Tim Rister (67.). Im direkten Gegenzug traf Michael Eberle zum 2:0, ehe Tramitzke mit dem 3:0 endgültig alles klar machte.