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Stein-Kritik trotz 41:27 Hude/Falkenburg siegt trotz Schwächen in der Abwehr

Von Richard Schmid | 05.11.2017, 23:55 Uhr

Mit einem 41:27 (20:14) haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gegen den überforderten TSV Altenwalde am Sonntagnachmittag einen standesgemäßen Sieg gefeiert.

Dabei zeigte die bisher so sattelfeste Abwehr der Gastgeberinnen aber ungeahnte Schwächen, die jedoch von den Gästen nicht konsequent genutzt werden konnten. „Mit unserer Abwehr bin ich heute nicht zufrieden. Bei allem Respekt vor Altenwalde, aber gegen einen Gegner im oberen Tabellendrittel dürftest du so eine Leistung nicht bringen“, analysierte ein trotz des Sieges angefressener HSG-Trainer Timo Stein die Deckungsleistung.

Dabei legte seine Mannschaft los wie die Feuerwehr. Bereits nach acht Minuten führte die HSG mit 7:1. Altenwalde bekam keinen Zugriff auf das Spiel. Zahlreiche technische Fehler ermöglichten es Hude/Falkenburg immer wieder, schnelle und einfache Tore herauszuspielen. Doch plötzlich riss der Faden. Nach einer Auszeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel, Hudes Vorsprung schrumpfte bis zur 13. Minute auf 8:6. Stein sah sich ebenfalls gezwungen, sein Team in einer Auszeit neu einzustellen. Die Folge: Das Spiel der Gastgeberinnen stabilisierte sich, ohne aber souverän zu wirken. Mit einem 20:14 ging es in die Pause.

Sonderlob für Lisa-Marie Hillmer

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an den Kräfteverhältnissen. Hude/Falkenburg beherrschte das Spiel. Dennoch kamen die technisch limitierten Gäste aus dem Cuxhavener Land immer wieder zu leichten Toren.

Für die mit sechs Treffern erfolgreiche Lisa-Marie Hillmer, die erst seit Saisonbeginn für Hude auf-läuft, hatte Stein jedoch ein Sonderlob über: „Lisa hat heute ihr bestes Spiel für uns gemacht.“ Entsprechend zufrieden zeigte sich Hillmer: „So langsam finde ich mit den anderen Spielerinnen zusammen. Ich bin zufrieden, weiß aber auch, wo ich mich noch verbessern muss.“