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Stimmungsvolle Einweihung Delmenhorster TV freut sich über neue Rollsportanlage

Von Klaus Erdmann | 21.05.2016, 21:03 Uhr

Die Rollsportabteilung des Delmenhorster Turnvereins (DTV) freut sich über ihre neue Anlage. Das wurde am Samstagvormittag – während der offiziellen Einweihung – wiederholt deutlich. Rund 100 Gäste beteiligten sich auf dem Stadiongelände an der stimmungsvollen Eröffnungsfeier, in deren Verlauf 35 Aktive Tänze aus dem Show- und Wettkampfprogramm präsentierten.

Die Kosten für die Anlage, die aufgrund von Problemen bei der Bauausführung erst in diesem Frühjahr in Betrieb genommen werden konnte und bei der es sich nicht um eine öffentliche Anlage handelt, belaufen sich auf 215.000 Euro. DTV-Vorsitzende Kerstin Frohburg begrüßte die Gäste, zu denen Bürgermeisterin Antje Beilemann, Bürgermeister Hermann Thölstedt, Stadtsportbund-Vorsitzender Holger Fischer und die Ehrenvorsitzenden des Vereins, Renate Bartschat und Hans-Jürgen Stoll, gehörten.

Alte Anlage 1976 eingeweiht

Frohburg erinnerte daran, dass die alte Anlage 1976 eingeweiht worden sei. Sie sei viele Jahre mit großer Begeisterung genutzt worden. Doch dann habe der Zahn der Zeit an der Anlage genagt und sie sei nicht mehr zu benutzen gewesen. Es habe sich gelohnt für die neue Anlage zu kämpfen, sagte die Vereinschefin, die sich besonders bei ihrer Vorgängerin Renate Bartschat für den Einsatz bedankte. „Durch die Politik haben wir breite Unterstützung erfahren“, ergänzte Frohburg („Wir haben 20 Jahre lang gewartet“). Der Betonboden, so die Vorsitzende, böte der Abteilung, der über 50 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene angehörten, deutlich verbesserte Trainingsmöglichkeiten.

„Jetzt unter Wettkampfbedingungen trainieren“

Bürgermeisterin Beilemann ließ einige Stationen Revue passieren. Sie erklärte, dass sich der Rat der Stadt 2013 für die Anlage entschieden habe. Nach diversen Verzögerungen könne man nun die Eröffnung feiern.Silke Merten-Goldenstein, zweite Leiterin der Rollsportabteilung des DTV, verwies auf die Bedeutung der Anlage: „Wir können unter Wettkampfbedingungen trainieren. In der Halle kann nicht alles trainiert werden. Der Boden ist – zum Beispiel für Pirouetten – zu stumpf.“ Jetzt fehle nur noch ein Dach, fügte Merten-Goldenstein lächelnd hinzu.