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SV Tungeln Trainer Lutz Hofmann fordert vollen Einsatz

Von Manfred Nolte, Manfred Nolte | 11.02.2016, 17:00 Uhr

An diesem Freitag soll Lutz Hofmann sein erstes Pflichtspiel als Trainer des Fußball-Kreisligisten SV Tungeln bestreiten. Sein Team erwartet den KSV Hicretspor Hofmann ist in der Winterpause zum Drittletzten gekommen. Er geht den Kampf gegen den Abstieg zuversichtlich an.

Lutz Hofmann hat in der Winterpause beim Fußball-Kreisligisten das Traineramt übernommen. Er sieht die Aufgabe als Herausforderung an, denn sein neues Team rangiert als Drittletzter auf einem Abstiegsplatz. Hofmann weiß, dass es schwer wird, hält den Klassenerhalt bei vier Zählern Rückstand zum rettenden Ufer aber für möglich.

Plätze in der Gemeinde waren gesperrt

„Ich habe mich im vergangenen November vom Krusenbuscher SV getrennt und lange überlegt, ob ich noch einmal ein Traineramt übernehmen soll“, erzählt der 62-Jährige. Mit Tungelns 2. Vorsitzenden Jörg Baumann habe er viele Kontakte beim VfB Oldenburg gehabt und so sei er dessen Bitte nachgekommen, den SVT zu übernehmen. Hofmann gehört dem VfB Oldenburg seit 51 Jahren an und stieg bereits im Alter von 17 Jahren in das Trainergeschäft ein. Neben dem VfB waren SW Oldenburg, Medya Oldenburg und der TSV Großenkneten seine Stationen.

Von seinem neuen Team konnte sich Hofmann noch kein richtiges Bild machen, denn die Plätze in der Gemeinde Wardenburg sind seit Dezember gesperrt. Daher konnte weder im Freien trainiert noch ein Spiel ausgetragen werden. „Wir können dreimal pro Woche in verschiedenen Hallen trainieren. Wir arbeiten an der Fitness und fahren in das Soccerland“, erklärt der SVT-Coach. Das könne aber keine Testspiele ersetzen.

Neuzugänge erst im Sommer

Außerdem beklagt er eine unzureichende Trainingsbeteiligung. „Ich werde den einen oder anderen Spieler aus der zweiten Mannschaft hinzuziehen, denn ich brauche Männer, die sich der großen Herausforderung bedingungslos stellen“, fordert Hofmann vollen Einsatz. Aktive aus anderen Vereinen seien nicht zu bekommen gewesen. „Ich halte von Wechseln zur Halbserie auch nichts und kann die Spieler verstehen. Schaffen wir den Klassenerhalt dürfte es im Sommer den einen oder anderen Neuzugang geben“, sagt Hofmann. Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg. Der Coach weiß, dass es gegen Ende der Saison aufgrund der zahlreichen Nachholspiele eine Hetzjagd geben wird, trotzdem ist er nicht wirklich unglücklich darüber, dass das eigentlich für den heutigen Freitag angesetzte Heimspiel nicht ausgetragen werden kann. „Die Partie gegen den KSV Hicretspor ist ein Schlüsselspiel – und das möchte ich ohne vorherigen Test nicht bestreiten“, lautet seine Erklärung.