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Tennis-Landesliga der Frauen Ganderkeseer TV bejubelt Aufstieg in die Oberliga

Von Klaus Erdmann | 11.09.2017, 21:58 Uhr

Das Frauenteam des Ganderkeseer TV ist Meister der Tennis-Landesliga. Kristina Quindt/Tanja Lindner und Janne Hafermann/Teresa Fuchs gewinnen in der Fortsetzung der Partie beim TC Spelle ihre Doppel. Die Mannschaft freut sich über den vierten Freiluftsaison-Aufstieg in Folge.

„Ich war relativ entspannt. Die anderen waren voll aufgeregt und haben in der Nacht zuvor nicht so gut geschlafen“, sagt Teresa Fuchs. Letztendlich hieß es jedoch für die Mannschaftsführerin der Damen des Ganderkeseer Tennisvereins (GTV) und deren Mitstreiterinnen: „Ende gut, alle gut“. Das Team siegte beim TC Stelle mit 4:2 und sicherte sich mit 9:1 Punkten den Titel in der Landesliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga.

Partie war am 20. August unterbrochen worden

Aufgrund starker Regenfälle musste das Treffen mit dem Absteiger am 20. August in Ganderkesee beim Stande von 2:2 unterbrochen werden. Die Parteien einigten sich darauf, die Doppel in Stelle auszutragen. Bereits nach dem ersten Satz, den Janne Hafermann und Fuchs mit 6:2 gewannen, stand der GTV als Aufsteiger fest. „Als der Druck weg war, haben wir im zweiten Satz 1:4 zurückgelegen“, so Fuchs, die den guten Zusammenhalt als einen Grund des Erfolges bezeichnet. Es hieß 4:6, ehe sich GTV mit 6:3 behauptete. Spitzenspielerin Kristina Quindt und Tanja Lindner gewannen mit 6:4 und 6:2.

Trainer Patrick Jersch lobt Einstellung

„Wir haben uns im Vorfeld viel unterhalten“, betont Patrick Jersch, der darauf verweist, dass es im Damen- und Herrenbereich des GTV der größte Erfolg sei. Der Trainer („Natürlich war Nervosität da“) unterstreicht, dass man nicht auf den einen Satzgewinn, der Titel und Aufstieg bedeutete, schielen, sondern beide Doppel gewinnen wollte. Die mentale Einstellung, so der Coach, sei ganz wichtig. Das Team habe sich hervorragend entwickelt.

GTV spielt in der Hallensaison 2017/18 in der Verbandsliga

Vier Aufstiege im Sommer in Folge und sieben Aufstiege insgesamt gelten als imponierender Beleg. Quindt, Lindner, Hafermann und Fuchs – der GTV trat bei den vier Siegen und einem Unentschieden stets in dieser und damit in der Bestbesetzung an. Während der Hallensaison spielt das Quartett in der Verbandsliga, wobei Hafermann aufgrund eines sechsmonatigen Kanada-Aufenthalts erst ab Ende Januar wieder mitwirkt. „Es kommen aber – auch mit Blick auf den kommenden Sommer – im Winter neue Leute dazu“, verrät Jersch.

In Stelle, sagt der Trainer, habe man mit alkoholfreiem Sekt angestoßen. Dabei dürfte es nicht bleiben, denn am Freitag steht im Bistro des GTV gemeinsam mit dem Herrenteam eine Feier auf dem Plan.