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Tennis-Nordliga Damen 50 des Huder TV steigen in höchste Tennisliga auf

Von Klaus Erdmann | 11.12.2018, 16:59 Uhr

Mit dem 6:0 über den Oldenburger TeV sichern sich die Damen 50 des Huder TV in der Tennis-Nordliga bereits am vorletzten Spieltag den Meistertitel.

Mit dem 6:0 über den Oldenburger TeV haben die Damen 50 des Huder Tennisvereins (HTV) bereits am vorletzten Spieltag die Meisterschaft in der Nordliga erreicht. Auf dem Konto des hiesigen Aushängeschildes befinden sich nunmehr 8:0 Punkte und 23:1 Matches. In der Wintersaison 2019/20 tritt die Mannschaft in der Regionalliga Nord-Ost an, der höchsten Liga in dieser Altersklasse.

Sämtliche Begegnungen endeten nach zwei Sätzen. Spitzenspielerin Edeltraud Horstmann, die ebenso wie ihre Teamkollegin Barbara Moser mit einer Erkältung an den Start ging, setzte sich gegen Anette Behnen mit 6:2, 6:1 durch. Weitere Einzelsiege steuerten Chun Oberwandling (6:1, 6:1 gegen Andrea Schwarz-Zauzich), Gaby Ulrich (6:2, 6:2 über Brunhilde Labohm) und Moser (6:2, 6:2 gegen Meike Pannenborg-Scholle) bei. In den Doppeln bezwangen Horstmann/Ulrich die Oldenburgerinnen Behnen und Pannenborg-Scholle mit 6:1, 6:3. Oberwandling/Moser verbuchten ein 6:1, 6:1 gegen Labohm/Petra Heisen.

Tolle Atmosphäre beim Heimspiel

„Es sieht nach einem Spaziergang aus, aber die Mädels hatten gut zu tun“, sagte Mannschaftsführerin Elvira Precht. Sie berichtete von vielen Zuschauern und einer tollen Atmosphäre. „Es hat Spaß gemacht“, betonte sie. Zuvor hatte sich der HTV gegen den TV Letter (Seelze) und TC Bergstedt-Wensenbalken (Hamburg) ebenfalls mit 6:0 durchgesetzt. Bei Aspiria Hamburg kam das Team zu einem 5:1. Neben den vier erwähnten Spielerinnen kam Uta Waldmann-Jacobi zum Einsatz.

Precht unterstreicht, dass der „Erfolg das Ergebnis langer Freundschaft“ sei. Ihr Aufstiegsrecht nehmen die Huderinnen wahr. „Gut ist, dass eine Mannschaft im Winter aus nur vier Spielerinnen besteht. Im Sommer werden sechs Damen benötigt. Dann sind wir in der Nordliga ganz gut aufgehoben“, erklärt Precht. Positiv ist auch, dass kein größerer Aufwand auf den Meister zukommt. „Fahrtechnisch ändert sich kaum etwas“, sagt Precht. Zur Zeit spielen Vertreter aus Hannover, Hamburg, Göttingen und Syke-Barrien in der Regionalliga Nord-Ost.

Dem Spiel gegen Oldenburg folgt eine (Weihnachts-)Pause. Das letzte Treffen bestreitet der Titelträger am Samstag, 12. Januar, ab 13 Uhr beim MTSV Olympia Neumünster, der den fünften und vorletzten Platz belegt. „Es wäre toll, wenn wir die weiße Weste behalten würden“, blickt Precht voraus.