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Tischtennis-Bezirksliga Damen 8:6 in Hoykenkamp: TSV Hengsterholz der Rettung ganz nahe

Von Andreas Giehl | 04.04.2017, 13:02 Uhr

In den Spielen der Tischtennis-Bezirksliga der Damen sind immer noch nicht alle wichtigen Fragen beantwortet worden. Was den Aufstieg angeht, so hat sich im Schlussspurt hinter Meister TV Jahn Delmenhorst II noch die Zweitvertretung des SV Molbergen Rang zwei gesichert. In der Gefahrenzone hat der TSV Hengsterholz-Havekost das direkte Duell um den rettenden Platz sieben in Hoykenkamp gewonnen. Trotzdem reicht das noch nicht zum Klassenerhalt. Abgerechnet wird erst nach dem allerletzten Spieltag am nächsten Freitag.

Hoykenkamp – Hengsterholz-Havekost 6:8. Diese Partie war für beide Mannschaften eine Art kleines Abstiegsfinale. Und ausgerechnet dann hagelte es hüben wie drüben Ausfälle: Die Turnerschaft musste mit Caren Repke und Inga Wilkens auf das komplette obere Paarkreuz verzichten. Die Gäste konnten gar nur drei Spielerinnen aufbieten. Nummer drei Beate Kischkat fiel aus. Darum ist es umso kurioser, dass sie in Unterzahl diese Begegnung trotzdem gewinnen konnten. Das verschafft dem TSV womöglich einen entscheidenden Vorteil im Abstiegskampf: Sowohl der TSV und die Turnerschaft haben vor dem letzten Spieltag beide 7:23 Punkte auf dem Konto. Während Hengsterholz aber am Donnerstag (20.15 Uhr) bei Absteiger TTSC 09 Delmenhorst die vermeintlich leichtere Aufgabe zu lösen hat, muss Hoykenkamp am Freitag (20 Uhr) beim Tabellendritten in Gehlenberg antreten. So sieht die Tendenz aus, als müsste am Schluss Hoykenkamp als Achter in die Relegation. Punkte TSH: Witte/Aschenbeck, Schmidt, Sztokoski, Witte und Aschenbeck (2). Punkte TSV: Bremer/Lange, Bremer (3), Bleydorn (3) und Lange.

TTV Klein-Henstedt – TuS Hasbergen 8:3. Fast wie erwartet haben die Damen aus Klein-Henstedt ihre beste Halbserie seit dem Aufstieg in die Bezirksliga mit einem Sieg beschlossen. Der TTV ist hinter Meister Jahn und Vize Molbergen mit 12:4 Punkten immerhin die drittbeste Rückrundenmannschaft. In der Endabrechnung bedeutet das mit 19:13 Zählern Rang vier. Gegen den TuS entschieden sie das Duell in der Hauptsache im hinteren Parkreuz. Petra Heitmann und Heide Behlen räumten hier alles ab. Dazu half oben ein kampfloser Punkt, da Hasbergens Christine Diegel ihr letztes Einzel kampflos abgab. Trotz der finalen Niederlage: In Abschlusstabelle bleibt der TuS mit 15:17 Punkten trotzdem Fünfter vor der TSG Hatten-Sandkrug. Punkte TTV: Wöbse/Heitmann, Meyerholz/Behlen, Wöbse, Heitmann (3), Behlen (2). Punkte TuS: Diegel, Piper (2).

TV Jahn II – SV Gehlenberg/Neuvrees 8:5. Mit dem Heimsieg gegen den bis dato Tabellenzweiten hat Meister Jahn II die Serie ungeschlagen mit 31:1 Punkten beendet und im gleichen Atemzug den SV Molbergen II zum Vizemeister gekürt. Der SVM (24:8) gewann 8:0 gegen Hatten-Sandkrug. Man darf gespannt sein, ob die Südoldenburger nun in der Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga antreten werden. Die Jahn-Reserve traf in dieser Konstellation übrigens zum letzten Mal auf Gehlenberg. Die Mannschaft des SVG wird sich nach der Saison auflösen. Ob der TVJ von seinem Aufstiegsrecht Gebrauch macht, wird vor der Abteilungsversammlung Anfang Mai diskutiert. Punkte Jahn: Niemeyer/Stapp, Dölle (2), Niemeyer, Lampe (2), Stapp.