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Tischtennis-Bezirksliga Damen TTSC-Damen beziehen ärgerliches 6:8 gegen Sandkrug

Von Andreas Giehl | 27.10.2016, 20:48 Uhr

Die Tischtennisspielerinnen des TTSC 09 Delmenhorst kommen in der Bezirksliga einfach nicht vom Tabellenende weg. Sie mussten am Mittwoch eine unglückliche 6:8-Heimniederlage gegen die TSG Hatten-Sandkrug hinnehmen. Im Aufsteiger-Duell trennten sich die TS Hoykenkamp und der TuS Hasbergen mit einem 7:7.

TTSC Delmenhorst - TSG Hatten-Sandkrug 6:8. Für das TTSC-Team war die Partie gegen den Tabellendritten das zweite Heimspiel in dieser Saison, in dem es auf ganz schmerzhafte Weise dem Gegner die Zähler überlassen musste. Am Saisonauftakt hatten die Delmenhorster an eigenen Tischen bereits gegen Aufsteiger TS Hoykenkamp mit dem gleichen Ergebnis verloren.

„Wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu.“ Diese Floskel spiegelt in etwa den Verlauf aus Sicht des TTSC wieder. Die Gastgeberinen hätten in ihrer schwierigen Situation dringend die Punkte benötigt. Sie taten deshalb alles dafür, wurden aber für ihre Leistung nicht belohnt. Dabei wäre aus der Sicht des Fusionsklubs ein Unentschieden gerecht gewesen.

In einer durchweg ausgeglichenen Partie waren es am Schluss nur Nuancen, die den feinen Unterschied ausmachten. Einige Duelle waren hart umkämpft und boten ganz enge Sätze. Ärgern wird sich im Nachhinein besonders TTSC-Ersatzspielerin Ariane Tobien. Sie führte gegen Alina Praetorius schon mit 2:0 Sätzen. In Durchgang drei (10:12) verpasste sie es, den Sieg einzutüten. Später unterlag sie noch 2:3. Einige ihrer Teamkameradinnen verfügten ebenfalls über gute Möglichkeiten. Da diese nicht genutzt wurden, muss das das TTSC-Quartett mit 0:8 Punkten weiter auf dem letzten Tabellenplatz ausharren.

Die Punkte gegen Sandkrug holten: Elsner/Verdonck, Elsner (2), Verdonck (2) und Reinert.

TS Hoykenkamp - TuS Hasbergen 7:7. Für beide Mannschaften war es kein einfaches Spiel. Hüben wie drüben fehlten jeweils zwei Akteure aus dem Stamm. So überraschte es nicht, dass am Ende ein gerechtes Unentschieden auf dem Spielformular notiert wurde.

Die Turnerschaft ging in dieser Serie erstmals ohne ihre Nummer zwei, Inga Wilkens, an die Tische. In der unteren Hälfte hat Karin Raida bisher noch kein Match absolvieren können. Nicht viel besser sah es bei den Gästen aus: Da blieben mit Meike Piper und Hannelore Harfst die Nummern zwei und drei daheim.

In der ersten Hälfte der Begegnung schien der TuS die Verluste besser verkraften zu können. Bei einer 5:2-Führung roch es nach dem zweiten Sieg in der laufenden Saison. Doch die Gastgeberinnen kämpften sich zurück. Als besonders wichtig auf dem Weg zum Teilerfolg erwiesen sich zwei Fünfsatzsiege im hinteren Paarkreuz. Ursel Witte gewann gegen Gunda Pape, während Andrea Wolf gegen Ursel Gareis knapp die Oberhand behielt.

Aufgrund der widrigen Umstände können beide Klubs mit dem einen Punkt gut leben. Neuling TSH belegt mit 5:3 Zählern weiter Rang drei. Auch der TuS (Siebter mit 3:5) konnte etwas mehr Luft zwischen sich und den Abstiegsrelegationsplatz bringen.

Punkte TSH: Repke/Schmidt, Repke, Schmidt (2), Witte (2) und Wolf.

Punkte TuS: Hell/Jähne, Hell (3), Jähne (2) und Pape.