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Tischtennis-Bezirksliga Frauen Remis im Verfolgerduell zwischen Hasbergen und DHI Harpstedt

Von Andreas Giehl | 15.11.2017, 13:10 Uhr

Führungswechsel in der Tischtennis-Bezirksliga der Frauen: Die Zweitvertretung des SV Molbergen hat den TTV Klein-Henstedt an der Spitze abgelöst. Der SVM gewann bei Kellerkind TSV Hengsterholz-Havekost deutlich mit 8:1. Beide Kandidaten auf den Gewinn der Herbstmeisterschaft weisen am Gipfel nun jeweils 8:2 Punkte auf. Die Molbergerinnen verfügen über das bessere Spielverhältnis.

Hinter dem Führungsduo kam es am Montagabend zum unmittelbaren Verfolgerduell zwischen dem gut gestarteten TuS Hasbergen und DHI Harpstedt, das drei Stunden dauerte und leistungsgerecht endete.

Hasbergen – DHI Harpstedt 7:7. Die Gäste erwischten einen Start nach Maß und lagen nach den Auftaktdoppeln mit 2:0 vorne. Aber der TuS lieferte sofort eine Antwort und ging danach selbst mit 3:2 in Front. Im weiteren Spielverlauf wechselte die Führung noch mehrmals die Seiten. Beide Lager konnten deshalb mit einer Punkteteilung im Gepäck zufrieden den Heimweg antreten. Spielerin des Abends war TuS-Akteurin Meike Piper, die mit drei Einzelsiegen ihre persönliche Bilanz im ersten Paarkreuz auf 11:0-Siege ausbaute. Das ist momentan der Ligabestwert. Die im direkten Duell unterlegene Anke Westermann-Matuszcyk folgt mit einer ebenfalls beeindruckenden 15:2-Quote. Punkte TuS: Piper (3), Diegel (2) und Jähne (2); Punkte TTG: Westermann-Matuszcyk/Kracke, Lemke/Lemplin, Westermann-Matuszcyk (2), Kracke, Lemke und Templin.

Hengsterholz-Havekost – Molbergen II 1:8. Das Quartett aus Hengsterholz galt in diesem Duell als Außenseiter. Es war bis dato noch sieglos – und bleibt es auch. Molbergen hingegen hatte nach der Auftaktniederlage gegen Klein-Henstedt zuletzt dreimal gewonnen und sich kontinuierlich hochgearbeitet. Das 1:8 klingt aus Sicht der TSV-Damen auf den ersten Blick eine deutliche Sprache. War es aber nicht. Es entwickelten sich eine Vielzahl von engen Sätzen und auch Fünfsatzspiele. Effektiv konnte aber nur Silke Bremer gegen Molbergens Melanie Hanneken einen Ehrenpunkt für ihre Farben festmachen. Trotzdem: Der TSV bildet nun das Ligaschlusslicht.