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Tischtennis-Bezirksliga Holprige Premiere für den TSV Ganderkesee

Von Andreas Giehl | 15.12.2015, 15:00 Uhr

Das Ganderkeseer Tischtennis-Team hat nach dem Aufstieg in die Bezirksliga noch Probleme in ungewohntem Terrain.

Eine der Hauptaufgaben, die die Tischtennisspieler des TSV Ganderkesee in dieser Bezirksliga-Saison bislang erledigen mussten, war eine durchaus unangenehme: Sie mussten sich wieder an das Verlieren gewöhnen. Im Frühjahr waren die Ganderkeseer mit 16 Siegen aus 18 Spielen aufgestiegen, in neuer Umgebung hat der TSV nun einen schweren Stand und belegt mit 2:14 Punkten nur den letzten Tabellenplatz.

Das junge Team hat bei seiner Premiere nur den Klassenerhalt im Visier, muss dafür aber deutlich zulegen. „Leider waren wir nicht so erfolgreich wie erhofft. Wir hätten gerne den ein oder anderen Punkt mehr geholt“, sagt Nico Bahl, die Nummer sechs des TSV. „Verbessern müssen wir in der Rückrunde natürlich in erster Linie unsere Ausbeute. Wir brauchen mehr Punkte und die werden wir auch holen.“

Bahl wird dann allerdings vornehmlich in der Zweiten auflaufen. Jugendspieler Niklas Jabs, der in der Hinrunde als Ersatzspieler stark gespielt hat, soll nun seine Chance als Stammspieler bekommen und ersetzt Bahl. F

Allgemein geht es in der Bezirksliga in dieser Saison oben und unten sehr spannend zu. Während Herbstmeister Höltinghausen (15:1), Dinklage (13:3), Wildeshausen (12:4) und Cloppenburg (11:5) um die zwei Aufstiegsplätze streiten, spielt der Rest der Liga gegen den Abstieg. Da auch hier alle Mannschaften sehr dicht beisammen stehen, dürfen die Ganderkeseer noch optimistisch bleiben, den direkten Abstiegsrang vielleicht verlassen zu können. Die TSG Hatten/Sandkrug (5:11), Dinklage II (4:12) und BW Lohne (3:13) sind punktemäßig noch in Reichweite.