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Tischtennis Bezirksliga Männer Kann der Delmenhorster TB im Abstiegskampf die Wende einleiten?

Von Andreas Giehl | 19.02.2019, 20:47 Uhr

Im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost haben die Tischtennisspieler vom Delmenhorster TB derzeit einen schweren Stand. Nach fünf Niederlagen in Folge ist die Lage sehr bedrohlich geworden. Das Remis gegen den SV Molbergen II könnte der Auftakt zur Wende sein.

Nach der längeren Phase des Misserfolgs haben die Tischtennisspieler des Delmenhorster Turnerbunds in der Bezirksliga wieder gepunktet. Das 8:8-Unentschieden gegen Molbergen war die beste Mannschaftsleistung des DTB seit langer Zeit.

Alle Spieler von der Position eins bis sechs waren in puncto kämpferischer Einstellung präsent. Bei einer 8:5-Führung schien der Sieg für die Hausherren zum Greifen nahe. Sie konnten dem Gegner aber nicht den finalen Schlag verpassen. Der letzte Anlauf scheiterte im Schlussdoppel, welches Timo Müller/Steven Körner ärgerlich mit 9:11 im fünften Satz gegen Tabeling/Ortmann verloren.

Punkteteilung stimmte DTB nicht ganz zufrieden

Soweit hätte es gar einmal nicht kommen müssen. Schon davor verfügten die Gastgeber über Optionen den Sack zu schließen. Das verhinderte im Besonderen das Pech in den Reihen des unteren DTB-Paarkreuzes. In Runde eins verloren Meik Reinhold gegen Uwe Derjue und Miroslaw Pilny gegen Markus Koopmeiners nacheinander in der Verlängerung des Finaldurchgangs. Deshalb wird die Punkteteilung den Turnerbund nicht im vollen Umfang zufrieden stimmen.

Denn die Möglichkeiten, den direkten Klassenverbleib aus eigener Kraft zu sichern, werden weniger. Will der Turnerbund den in jedem Fall rettenden Platz sieben nicht aus den Augen verlieren, wird er an den folgenden Spieltagen nachlegen müssen.

TSV kommt gefährlich nahe

In der Hinrunde verzeichnete der DTB mit 7:3 Punkten für eigene Verhältnisse einen super Saisonstart. Nach fünf Pleiten am Stück ging es jedoch kontinuierlich runter in die ungeliebte Abstiegsregion. Mit 7:13 Punkten stürzten die Hasporter sogar bis auf den Abstiegsrelegationsrang acht ab. Der Tabellenneunte TSV Ganderkesee (5:17) ist seit dem gefährlich nahe herangerückt.