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Tischtennis-Bezirksliga Siegesserie des TV Jahn Delmenhorst II endet abrupt

Von Andreas Giehl | 23.11.2015, 16:30 Uhr

Die Siegesserie der Tischtennisspielerinnen des TV Jahn Delmenhorst II ist gerissen: Der Bezirksligist, der die ersten fünf Saisonspiele gewonnen hatte, verlor bei der TSG Hatten-Sandkrug mit 8:0. Hoffnungen auf die Herbstmeisterschaft macht sich auch noch der TuS Hasbergen, der den SV Molbergen II mit 8:0 bezwang.

Die Bezirksliga-Tischtennisspielerinnen des TV Jahn Delmenhorst II sind ihre weiße Weste los. Nach ihrem feinen Lauf mit 10:0 Punkten wurden sie vom starken Aufsteiger TSG Hatten-Sandkrug überrascht: Das TVJ-Team kassierte eine 0:8-Klatsche. Es ist am Wochenende mit nun 10:2 Punkten auf Rang vier zurückgefallen. Damit ist das Rennen um die Herbstmeisterschaft noch spannender geworden. Mittendrin ist auch noch der TuS Hasbergen, der einen 8:0-Kantersieg gegen das Kellerkind SV Molbergen II feierte.

 TSV Hengsterholz-Havekost - SV Gehlenberg 2:8. Das Team aus Hengsterholz kommt mit seinem „Rumpfkader“ weiter auf keinen grünen Zweig. Erneut trat es nur mit drei Spielerinnen an. So war das Schlusslicht auch gegen den neuen Tabellenführer aus Gehlenberg (12:4 Punkte) chancenlos. Bei 0:12 Zählern bleibt die Lage für den TSV höchst bedrohlich. Immerhin hielt TSV-Nummer drei Helma Lange mit zwei Einzelsiegen die Niederlage bei dem ungleichen Kräftemessen in einem erträglichen Rahmen.

 Hasbergen - Molbergen II 8:0. Mit diesem lockeren Sieg erhöhte das TuS-Quartett sein Punktekonto auf 9:3 und schielt als Fünfter weiter nach oben. Als Hannelore Harfst und Marlies Jähne im Doppel erfolgreich Schwerstarbeit über fünf Sätze geleistet hatten, erlahmte der Widerstand der Gäste. Die TuS-Spielerinnen spulten ihr Programm in den Einzeln zügig herunter und gaben nur noch zwei Sätze ab.

 Punkte TuS: Hell/Piper, Harfst/Jähne, Hell (2), Piper (2), Harfst und Jähne.

 Hatten-Sandkrug - Jahn II 8:0. Für das Spiel gegen die bis dato noch verlustpunktfreien Gäste, hatte sich das junge Perspektivteam der TSG offenbar viel vorgenommen. Nominell und erstmals in stärkster Aufstellung – mit der Ex-Verbandsligaspielerin Anja Kus, die nach ihrem Umzug vom SV Bawinkel zur TSG gewechselt war – bereitete es dem TV Jahn einen „heißen Empfang“. Die Delmenhorsterinnen mussten auf ihre Nummer zwei, Christine Niemeyer, verzichten. Dazu wurden sie kalt erwischt: Die Gastgeberinnen spielten sich in einen Rausch und gewannen quasi alle knappen Sätze.