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Tischtennis-Bezirksoberliga Frauen TV Jahn Delmenhorst feiert 8:3-Sieg bei Hesepel-Sögeln

Von Andreas Giehl | 12.09.2017, 16:29 Uhr

Die Tischtennisspielerinnen des TV Jahn Delmenhorst sind mit einem Auswärtssieg in die Saison 2017/2018 gestartet. Sie setzten sich beim SV Hesepe-Sögeln mit 8:3 durch.

Die Tischtennisspielerinnen des TV Jahn sind nach dem Abstieg aus der Landesliga weich gelandet. Im ersten Bezirksoberliga-Punktspiel überzeugten die Delmenhorsterinnen mit einem 8:3-Auswärtserfolg beim SV Hesepe-Sögeln und setzten damit früh in der Saison ein Ausrufezeichen. Optimisten lässt dieses Resultat vermutlich von mehr träumen, als vom ausgerufenen Saisonziel „guter Mittelplatz“. Doch die Mannschaft selbst möchte den Ball lieber flachhalten.

Erster Jahn-Sieg seit langem

Die Jahn-Riege drückte dem Spiel in Hesepe-Sögeln von Beginn an ihren Stempel auf. Sie geriet nie in Bedrängnis. „Es ist aus unserer Sicht alles super gelaufen“, berichtet Jahn-Mannschaftsführerin Carolin Steineker. „Es war ein schönes Gefühl, nach langer Zeit endlich wieder gewonnen zu haben. Gut für die Seele.“

Im Landesliga-Abstiegsjahr 2016/17 waren für das TVJ-Team in 18 Partien lediglich zwei Unentschieden notiert worden. Diese Negativserie wollte es in der neuen Spielklasse natürlich so schnell wie möglich ad acta legen. Die 2:0-Führung in den Auftaktdoppeln verlieh den Delmenhorsterinnen den dafür notwendigen Schwung. Sie bauten mit einer Serie in den ersten Einzeln den Vorsprung sogar bis auf 5:0 aus. Allerdings: Hesepe musste auf seine absolute Ausnahmekönnerin, Annette Mausolf, verzichten. Den Ausfall der mit Abstand stärksten Spielerin der Liga konnte der SVH nicht kompensieren.

Ersatzspielerin Renate Lampe überzeugt

„Wenn wir in der Vergangenheit gegen Hesepe gespielt haben, war Mausolf stets mit dabei. Diesmal waren wir in dieser Hinsicht vom Glück begünstigt. Dass die Partie für uns überhaupt so gut lief, war außerdem ein Verdienst von Renate Lampe“, fand Steineker später vor allem lobende Worte für die gut aufgelegte Ersatzspielerin. Sie nahm im unteren Paarkreuz die Position von Stammspielerin Wiebke Klahr ein. Und das wird definitiv nicht das letzte Mal so gewesen sein. Die etatmäßige Nummer vier des TV Jahn wird in der ersten Halbserie wohl nur zweimal zum Einsatz kommen.

Die Bezirksoberliga präsentiert keinen eindeutigen Titelfavoriten, sie erscheint sehr ausgeglichen. Aber da das Delmenhorster Team permanent auf Ersatz angewiesen ist, will es die eigenen Ziele vorerst nicht nach oben korrigieren. Man möchte abwarten, in welche Richtung sich die Dinge in den nächsten Wochen entwickeln.