Ein Angebot der NOZ

Tischtennis-Bezirksoberliga Männer Serie des TV Hude III reißt beim 5:9 in Molbergen

Von Andreas Giehl | 13.11.2018, 17:04 Uhr

Die Erfolgsserie des TV Hude III in der Bezirksoberliga Süd ist gerissen. Nach der starken Ausbeute von 9:1 Punkten in Folge hat der Aufsteiger eine 5:9-Niederlage beim SV Molbergen kassiert. Schuld daran war in erster Linie eine schwache Anfangsphase.

Nachdem sich Hudes Dritte zuletzt mit 9:3 Punkten unerwartet auf Platz eins der Liga geschmettert hatte ist der Höhenflug vorerst beendet. TVH-Mannschaftsführer Giuseppe Castiglione hatte in der Vorwoche bereits warnend den Zeigefinger gehoben: „Es könnten bald Rückschläge erfolgen. Bisher waren wir in erster Linie Spezialist für knappe Siege.“  

Beim sehr starken SV Molbergen hat es Castiglione und Co. dann tatsächlich erwischt. Trotzdem bricht für die Huder die Welt jetzt nicht zusammen. Da das Ziel der Klassenerhalt bleibt, ist mit 9:5 Punkten der Vorsprung auf die Abstiegszone immer noch komfortabel. „Wir wussten, dass wir in Molbergen eine mannschaftliche Topleistung abrufen müssen, wenn wir diesen Gegner schlagen wollen. Das ist uns nicht gelungen. Bis zum Stand von 0:7 war einfach alles eine Katastrophe!“, übt Castiglione harsche Kritik.

Feinabstimmung im Doppel fehlt

Erstmals in dieser Saison traten die Molberger in ihrer Bestbesetzung an. Dazu gehörte auch Frontmann Matthias Elsen, der bisher nicht zum Einsatz gekommen war. Das machte die Aufgabe für die Huder Gäste deutlich schwerer. Beim TVH gab im vorderen Paarkreuz Florian Krabbe sein Saisondebüt. Die Nummer eins läuft normalerweise als Stammspieler für Hude II in der Verbandsliga auf. Die Doppelpaarungen waren somit anders bestückt. Die Feinabstimmung ließ zu wünschen übrig. Ein 0:3-Rückstand war die Konsequenz.

Daraus entstehender Frust wirkte bei den Gästen in den ersten Einzeln nach. Molbergen zog auf 7:0 davon. Zu diesem Zeitpunkt, so Castiglione, wähnte sich sein Team schon auf der Verliererstraße. Aber der Wille, das Spiel nicht sang- und klanglos abzuschenken, weckte neue Kräfte. Nach einem Zwischenspurt stand es nur noch 5:7. Erst die Niederlagen von Castiglione und Tom Piper gegen Oliver Peus bzw. Frank Hagen besiegelten das Huder Schicksal.

„Wenn wir hier ein 8:8 holen wollen, dann muss einfach alles zusammenpassen. Trotzdem war nicht alles schlecht.“ Julian Meißner schlug dank einer starken Leistung gegen Matthias Elsen. Und Andreas Lehmkuhl brachte im unteren Abschnitt Frank Hagen die erste Saisonniederlage bei. Auch Tom Piper spielte gegen Hagen sehr gut gespielt, verlor jedoch unglücklich mit 9:11 im fünften Satz. Weshalb es für Hude kein Schlussdoppel gab.