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Tischtennis-Bezirksoberliga Männer TV Hude III langt am Doppelspieltag kräftig hin

Von Andreas Giehl | 24.10.2018, 18:21 Uhr

Die Tischtennisspieler vom TV Hude III können mit ihrem aktuellen Doppelspieltag in der Bezirksoberliga Süd hochzufrieden sein. Bei den Heimsiegen gegen den SV Bawinkel (9:7) und Blau-Weiß Papenburg (9:5) holten sie die optimale Punktzahl von 4:0. Der verdiente Lohn ist mit 5:3 Zählern der Satz auf den Tabellenplatz zwei.

Von vier Punkten in zwei Heimspielen träumt natürlich jede Mannschaft. Umso mehr hat es die Spieler von Hudes dritter Garnitur gefreut, dass sich das Vorhaben an den Tischen in die Tat umsetzen ließ. Der Aufsteiger hat sich Luft zur Abstiegszone verschafft.

„Wenn wir mit voller Mannschaft antreten können, dann muss uns vor keinem Gegner in der Liga bange sein“, meinte Hudes Nummer drei Giuseppe Castiglione. „Unser erstes Spiel gegen Bawinkel war richtig spannend und richtig. Umso glücklicher sind wir, dass wir es gewinnen konnten.“  

Gegen Bawinkel stark im oberen Paarkreuz

In der Tat kann die Huder Mannschaft ein bisschen stolz auf sich sein. Denn Bawinkel reiste immerhin mit 8:2 Punkten und aktueller Tabellenführer zum Match in den Klosterort. Die TVH-Cracks wussten vorher: Wenn alles passt, dann ist der Gegner nicht unantastbar. Denn die Bezirksoberliga ist prinzipiell durch und durch ausgeglichen. Deshalb wollten die Hausherren vor allem im starken oberen Paarkreuz nicht leer ausgehen. Mit einer 2:2-Ausbeute schufen die Brüder Julian und Cedric Meißner eine gute Grundlage.

Die Quoten in den anderen Abschnitten stimmte ebenfalls. So fiel die Entscheidung schließlich im Schlussdoppel. Hier zeigten Julian Meißner und Julian Ewert eine starke Leistung. Das 9:7 war im Sack.

Gegen Papenburg nicht immer am Optimum

Nach dem erfolgreichen Sonnabend wollte der Turnverein mit gesteigerten Selbstvertrauen die vermeintlich leichtere Aufgabe gegen Papenburg angehen. Für die Emsländer schlugen bis dato nur 0:4 Punkte zu Buche. Die Gastgeber wollten die Gunst der Stunde nutzen. Der 9:5-Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen. Denn nicht jeder Einzelne rief sein Optimum ab.

„Das ist nicht tragisch. Denn als Mannschaft konnten wir heute alle Schwächen auffangen. Wir blicken jetzt weiter positiv auf die nächsten Spiele. Wir wollen uns dauerhaft im gesicherten Mittelfeld festsetzen. Spieler des Wochenendes war für mich unser Jugendspieler Tom Piper. Er steigert sich immer mehr und hat drei von vier Einzel gewonnen“, so das Schlusswort von Castiglione.