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Tischtennis-Bezirkspokal 2018 Schüler des VfL Stenum verkaufen sich teuer

Von Andreas Giehl | 18.04.2018, 09:01 Uhr

Die Spielgemeinschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land hat im diesjährigen Bezirkspokal beim SV Molbergen die schlechteste Bilanz seit Jahren geschrieben. Die Schüler des VfL Stenum verkauften sich zwar teuer, belegten aber nur den letzten Platz. Eine Startberechtigung beim „Final Four“ verfügten in den Klassen Damen C und D der TV Deichhorst beziehungsweise der TTV Klein Henstedt II, blieben dem Endturnier aber fern. Alle anderen Vertreter blieben schon in den K. o.-Spielen der Vorrunde auf der Strecke.

Generell musste der SV Molbergen, der nach mehr als zehn Jahren den TV Hude als Gastgeber abgelöst hatte, viele Absagen quittieren. Dabei erfüllte der SVM als Ausrichter die Erwartungen voll. Besonders die Anzeigetafeln für jede Begegnung, inklusive ständig aktualisierten Beschriftungen mit den ausstehenden Partien, waren eine pfiffige Idee.

Im Gegensatz zu den vielen Absagen bei den Senioren stand der Nachwuchsbereich. Hier waren alle Felder komplett. In der Schülerklasse zählte der Nachwuchs des VfL Stenum im Vorfeld als „Außenseiter mit Überraschungspotenzial“. Leider wurden die Pläne von Jugendtrainer Dennis Stelljes und seinen Schützlingen durchkreuzt.

„Wir wollten mit Moritz Gediga und Bastian Rang eigentlich eine gewichtige Rolle im Turnier spielen. Durch den Ausfall von Bastian mussten wir unsere Ziele leider runterschrauben“, sagte der Coach. Man wollte dennoch bestmöglich dagegenhalten.

VfL Stenum agiert auf Augenhöhe, bleibt aber ohne Sieg

Dies gelang Moritz Gediga, Heinke Lange und Fynn Munderloh zumindest im ersten Spiel gegen den SV Nortmoor überaus anständig. Besonders Gediga agierte mit zwei Einzelsiegen sehr stark. Am Ende schlug trotzdem eine ärgerliche 3:4-Niederlage zu Buche. In Spiel zwei wartete dann der große Favorit und spätere Pokalsieger Hundsmühler TV. Obwohl Stenum zweimal einen fünften Satz erreichte, musste sich das VfL-Trio mit 0:4 geschlagen geben.

Für das letzte Match gegen den SV Harderberg wurden dann nochmals die letzten Kräfte mobilisiert. Der Gegner bewies jedoch einen Tick mehr Cleverness und bezwang die VfLer 4:2. Im Endklassement belegten die Stenumer deswegen „nur“ Rang vier.

„Unter diesen Umständen können wir natürlich nicht richtig zufrieden sein. Die Gelegenheit, uns mit mindestens einem Sieg zu belohnen, haben wir leider verpasst. Dennoch war es ein gutes Turnier, wo wir uns auf Augenhöhe präsentiert haben. Im nächsten Jahr starten wir einen neuen Angriff“, meinte Stelljes.