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Tischtennis-Landesliga Damen 6:8 – TV Jahn Delmenhorst beim Süderneulander SV im Pech

Von Andreas Giehl | 05.12.2016, 13:24 Uhr

Vielleicht war es die beste Saisonleistung des TV Jahn War dem so, dann werden sich die hiesigen Landesliga-Damen erst recht über ihre 6:8-Niederlage beim Süderneulander SSV ärgern. Der Tabellenletzte hat in diesem Spiel gezeigt: Auch wenn der Klassenerhalt nur noch ganz schwer realisierbar ist, die Mannschaft geht ihren schweren Weg unbeirrt weiter.

Auf jeden Fall sollte die gute Leistung im Spiel beim Tabellenvierten der TVJ-Riege viel Mut für das letzte Hinrundenmatch bei Blau-Weiß Borssum einflößen. Nach dem Wochenende liegen beide Vereine mit jeweils 0:16 Punkten am Tabellenende. Der Sieger dieser Partie dürfte wieder ein klein wenig Hoffnung schöpfen. Es folgt noch eine lange Rückrunde. Und da kann zumindest theoretisch viel passieren. Deswegen gilt beim TV Jahn auch nach der ärgerlichen 6:8-Pleite gegen den SSV: „Wir stecken nicht auf und geben weiter unser Bestes.“

Durchalteparolen beim TV Jahn Delmenhorst

Im Augenblick sind die Worte von Jahn-Frontfrau Wibke Krüger vermutlich nicht mehr als eine Durchhalteparole. Denn der Relegationsplatz acht (TSV Venne mit 5:13 Punkten) ist nach wie vor ein gewaltiges Stück entfernt. Doch nach der guten Leistung beim SSV ist es für die Delmenhorster gegen Borssum spätestens jetzt an der Zeit, die Null auf der Habenseite endlich wegzustoßen. In Süderneuland wäre das dem Außenseiter beinahe gelungen.

Wibke Krüger lobt Leistung

  „Wir haben wirklich gut gespielt und keine Klatsche bekommen. Wahrscheinlich wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Leider hat sich bei Carolin Steineker und mir in unseren letzten Einzeln etwas Unruhe eingeschlichen. Vielleicht haben wir uns vom Beklatschen jedes Ballwechsels von der Gegenseite ablenken lassen“, will sich Krüger bei der Frage nach dem „warum“ nicht exakt festlegen.

Wiebke Verst gelingt eine feine Überraschung

In der Endphase spielte Krüger ihr letztes Einzel gegen Abwehrspielerin Carola Uphoff. Vermutlich hätte die Spielart der Gegnerin aus dem unteren Paarkreuz besser Steineker gelegen. Andersherum, wäre Krüger gegen Steinekers Gegenüber Laura Feldmann als Siegerin vom Tisch gegangen? Hätte, wenn und aber: Der TV Jahn kämpfte und verlor am Ende doch. So ist es leider unterm Strich belanglos, dass Wiebke Verst mit dem Erfolg gegen SSV-Nummer-Eins Inga Meyer eine feine Überraschung gelang. Und, dass die Gäste nach starken Beginn eine 3:1- bzw. 4:2-Führung nicht in einen Punktgewinn ummünzen konnten.