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Tischtennis-Landesliga TV Jahn Delmenhorst erkämpft sich ersten Punkt

Von Andreas Giehl | 03.11.2015, 08:00 Uhr

Das Frauenteam des TV Jahn Delmenhorst hat sich den ersten Punkt der Saison 2015/2016 erkämpft. Der Tischtennis-Landesligist kam beim Hundsmühler TV zu einem 7:7.

Bremspedal durchgetreten: Die Tischtennisspielerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben in der Landesliga endlich gepunktet. Nach drei Niederlagen in Folge, hätte sie eine Schlappe beim Hundsmühler TV noch tiefer in den Abstiegsstrudel befördert. Aber Jahn-Spitzenspielerin Wibke Krüger und ihr Team haben beim Bezirksrivalen bewiesen, dass sie sich auch in dieser Saison den Schwierigkeiten des Abstiegskampfes stellen wollen. Obwohl am Schluss das Satzverhältnis mit 32:25 deutlich für das Team aus dem Oldenburger Vorort sprach, erreichte Jahn ein 7:7. „Wir sind mit dem Punktgewinn zufrieden. Wir haben kämpferisch alles gegeben und so viele knappe Dinger nach Rückstand noch umgebogen“, war Krüger total erleichtert.

Jahn gerät mit 0:2 in Rückstand

Am Anfang der Partie kroch bei den Delmenhorsterinnen schnell wieder ein mulmiges Gefühl hoch. Frei nach dem Motto: „Geht das denn schon wieder los“, ließ der erste Nackenschlag nicht lange sich warten. Nach den Eingangsdoppeln lagen sie wieder 0:2 hinten. Dabei zeigte sich der viel zitierte „Tischtennisgott“ mit dem Jahn-Team wenig einsichtig. Obwohl Wibke Krüger/Miriam Hansen alles reinlegten, ging ihr Match gegen Jeddeloh/Mannott-Kampen ärgerlich mit 11:13 im fünften Satz weg. Bitter, denn Carolin Steineker und Wiebke Verst hatten am Nebentisch gegen Behrmann/Bonhagen keine Chance.

Steineker holt den achten Punkt

Der Jahn-Riege war nach diesem Negativerlebnis bewusst: Will sie im Kellerduell noch die Wende einläuten, muss die Antwort unbedingt postwendend erfolgen. Und sie kam: Im vorderen Paarkreuz legten die zuletzt nicht gerade erfolgsverwöhnten Krüger und Steineker stark los. Nach dem 2:2 waren die Gäste wieder im Match. Später ging der TV Jahn nach weiteren Zugaben ihrer Topspielerinnen sogar 5:3 in Front. Doch die Retourkutsche des HTV beschwor eine Entscheidung im letzten Einzel herauf. Dort wurde Steineker zur umjubelte Spielerin. Die Delmenhorsterin ließ gegen Claudia Bonhagen ihre Kameradinnen auf der Bank in Satz vier (12:10) zwar kräftig zittern, gewann dafür den finalen Durchgang ungefährdet 11:6.

Delmenhorsterinnen verteidigen Relegationsplatz

Ein hart erkämpfter Punktgewinn war damit für die Jahn-Riege unter Dach und Fach. In der packenden Auseinandersetzung brauchten die Gäste im Einzel fünfmal fünf Sätze, um zum Erfolg zu kommen. Sie waren damit eindeutig das glücklichere Team. Doch, wer mitten im Abstiegskampf steckt, der legt keinen Wert auf irgendeinen Schönheitspreis. Die Hauptsache war: Durch den Punkt verteidigte Jahn mit 1:7 Zählern den Relegationsrang. Auf den direkten Abstiegsrängen liegen weiter die noch sieglosen Vertretungen aus Elsfleth (0:8) und Meppen (0:10).