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Tischtennis-Landesliga TV Jahn Delmenhorst kassiert zwei Niederlagen

Von Andreas Giehl | 13.09.2016, 15:16 Uhr

Zum Auftakt der Saison 2016/2017 in der Tischtennis-Landesliga ist das Frauenteam des TV Jahn Delmenhorst kalt erwischt worden. Es verlor in eigener Halle mit 2:8 gegen den Aufsteiger TuS Sande II. Das zweite Spiel bei der TTG Nord-Holtriem ging mit dem gleichen Ergebnis verloren.

Für das Jahn-Team ist es in den zurückliegenden Jahren immer schwerer geworden, in der Landesliga mitzuhalten. Jetzt fällt Miriam Hansen wegen Babypause mindestens für die Hinrunde aus. Die zwei Pleiten am Saisonbeginn haben die TVJ-Riege gleich an das Tabellenende befördert. Spitzenspielerin Wibke Krüger musste danach erst einmal tief durchpusten. „Wir haben natürlich gerade gegen Aufsteiger Sande auf etwas Zählbares gehofft. Leider hat unser Selbstvertrauen nach dem schnellen 0:2-Rückstand aus den Doppeln sehr gelitten.“

Frustrierende Niederlage

Krüger bildet mit Carolin Steineker ein Doppel. Beide erwischten weder dort noch im Einzel einen guten Tag. Nach einer Reihe von engen Sätzen gab es letztlich nie etwas Zählbares. Das Duo ging im vorderen Paarkreuz leer aus. In der unter Hälfte erwischte dafür Wiebke Verst mit zwei Siegen einen prima Saisonstart. Auch Ersatzspielerin Nicole Pajonk machte ihre Sache sehr gut. Im ersten Einzel gegen Meike Memmen stand sie ganz dicht vor dem Sieg. Unter dem Strich war deshalb die Höhe der Niederlage besonders frustrierend.

Jahn hält nur bis zum 2:2 mit

Für die Delmenhorsterinnen folgte die undankbare Aufgabe bei Angstgegner Nord-Holtriem. Auch dort hatten sie nichts zu bestellen. „Nach Holtriem reisen wir seit Jahren mit Bauchschmerzen. Die Atmosphäre war dieses Mal aber im Gegensatz früheren Spielen nicht aufgeheizt, sondern angenehm. Nur geholfen hat uns das leider nichts“, berichtete Krüger. Ihr Team hielt in der Anfangsphase bis zum 2:2 mit. Danach folgte aber kein Matchgewinn mehr. Immerhin, Ersatzspielerin Mara-Liena Ellerbrock aus der dritten Mannschaft wehrte sich sehr tapfer. In ihrem ersten Einzel konnte sie Heike Wolfteich immerhin einen Satz abnehmen.

Die Jahn-Damen werden nach dem ganz knappen Klassenerhalt in den letzten zwei Spielzeiten auch in diesem Jahr kräftig kämpfen müssen. Trotzdem will die Mannschaft ihre Blicke von Spiel zu Spiel richten. Aufgeben ist kein Thema.