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Tischtennis-Landespokal 2017 TV Hude beim Landespokal in Gifhorn mit Titelchancen

Von Andreas Giehl | 05.05.2017, 18:11 Uhr

Die Tischtennisspieler des TV Hude I greifen an diesem Wochenende (6./7. Mai 2017) beim TTSC Schwarz-Rot Gifhorn in der A-Klasse nach dem Niedersachsenpokal.

Die Tischtennisspieler des TV Hude hoffen auf den ganz großen Wurf. Sie kämpfen an diesem Wochenende, 6. und 7. Mai, um den Landespokal. Ausrichter der Endrunden in zehn Klassen (Damen und Herren A bis E) ist SW Gifhorn. In der IGS-Halle treffen jeweils die Bezirkspokalsieger der Verbände Weser-Ems, Lüneburg, Hannover und Braunschweig aufeinander. Die Huder treten in der A-Klasse an. Den Landespokalsieger entsendet der Niedersächsische Tischtennisverband (TTVN) zu den deutschen Pokalmeisterschaften, die Ende Mai in Fröndenberg/Ruhr ausgetragen werden. Davon träumt natürlich der TVH, dem nach dem Gewinn der Verbandsliga-Meisterschaft und des Bezirkspokals ein sogenanntes „Titel-Triple“ winkt.

Gespielt wird im Pokal wie üblich mit Dreier-Mannschaften. Für den TVH holte Anfang April das Trio Florian Henke, Felix Lingenau und Jonas Schrader den Bezirks-Cup. Kommt nichts dazwischen, soll diese Besetzung auch in Gifhorn an den Start gehen. Dort wollen die Huder zunächst vor allem eine starke Leistung abrufen. Vielleicht geht ja sogar mehr. 2016 hatten die Vereinskollegen von Hude II hinter Hannover 96 die Silbermedaillen geholt. Gegen die Männer aus der Landeshauptstadt war damals kein Kraut gewachsen. Sie wurden kurze Zeit später sogar Deutscher Pokalmeister.

TV Hude möchte sich nicht auf die Favoritenrolle einlassen

An diesem Wochenende stehen die Chancen für die Huder, den Pokal mit nach Hause zu nehmen, nicht schlecht. Die Vertreter aus der Landesliga Braunschweig, Union Salzgitter II und TTF Wolfsburg, erscheinen schlagbar. Auch der Tabellenvierte der Abschlusstabelle der Verbandsliga Süd, der TTV Seelze, ist keine Übermannschaft. Das drückt dem frischgebackenen Meister der Verbandsliga Nord aus Hude vielleicht den Stempel des Favoriten auf. Aber der Pokal ist neben der Meisterschaft eher ein nettes Zubrot, da die Saison eigentlich schon beendet ist. Dann schalten die Spieler schon einmal einige Gänge runter. Deshalb möchte sich der TVH-Spieler Felix Lingenau nach einer mehrwöchigen Wettkampfpause nicht unbedingt auf die Favoritenrolle einlassen. „Wir haben seit dem Bezirkspokal kaum noch trainiert und sind eher anderweitigen Verpflichtungen nachgekommen. Dazu war Jonas Schrader krank. Wir schauen einfach mal, was geht. Sollte es am Ende der Titel sein, dann wären wir natürlich sehr glücklich und würden auch zu den Pokalmeisterschaften fahren“, meint das Huder Urgestein.