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Tischtennis-Oberliga Für den TV Hude zählt beim SSV Neuhaus nur ein Sieg

Von Andreas Giehl | 25.02.2016, 13:55 Uhr

Der TV Hude, Tabellenachter der Tischtennis-Oberliga der Männer, tritt an diesem Samstag, 27. Februar, beim SSV Neuhaus an. Mit einem Sieg beim Neunten wollen die Huder ihre Position im Kampf gegen den Abstieg verbessern.

Die Anspannung ist groß – in beiden Lagern: In der Oberliga stehen die Tischtennisspieler des TV Hude am Samstag vor einem enorm wichtigen Auswärtsspiel. Das vom Abstieg bedrohte TVH-Team muss ab 18 Uhr beim SSV Neuhaus antreten. In der Dreifeldhalle in Wolfsburg geht es im Duell des gastgebenden Tabellenneunten gegen den Achten um zwei begehrte Punkte.

TVH hofft auf guten Start

Ihre bisherigen zwei Rückrundenpartien haben die Huder verloren. Am vergangenen Wochenende zeigten sie trotz des 4:9 gegen das Spitzenteam Eintracht Bledeln immerhin einige gute Ansätze. Aber: Das, was vorher war, ist im Kellerduell in Neuhaus alles Makulatur. Das Saisonziel des Turnvereins lautet „Klassenerhalt ohne Relegation“. Deshalb muss die Mannschaft um Spitzenspieler Daniel Kleinert am Samstag liefern. Ein Punkt wäre fast schon zu wenig. Denn bei der bisherigen Ausbeute von 5:17 Punkten, haben auch die TuSG Ritterhude (6:16) und Neuhaus (4:18) Rang sieben noch im Visier. Selbst der Tabellenletzte TSV Lunestedt II (3:23) hat nach einem Zwischenhoch den Anschluss wieder hergestellt. „Wir bereiten uns so intensiv vor, wie es geht. Wir wollen am Samstag am Beginn unbedingt ein Doppel gewinnen“, sagt der Huder Felix Lingenau. Gegen Bledeln startete der TVH mit einem 0:3 wieder einmal schlecht und geriet so früh ins Hintertreffen. Sollte es gegen Neuhaus ähnlich laufen, wollen sich die Huder davon nicht aus der Bahn werfen lassen. „Vollkommen egal, wie wir es anstellen: Am Ende muss bei uns die Neun stehen. Alles andere zählt nicht.“

Huder gewinnen Hinspiel mit 9:7

Lingenaus Ansage weckt dabei Erinnerungen an das Hinspiel . Damals kam der TVH zunächst nicht in die Gänge. Erst dank der sogenannten „zweiten Luft“ konnte aus einem 3:6-Rückstand noch ein 9:7-Heimsieg gemacht werden. Kein Huder hätte etwas dagegen, wenn er mit seinen Mitspielern an diesem Samstag mit etwas weniger Nervenkitzel zwei Zähler einfahren würde.