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Tischtennis-Oberliga TV Hude bestreitet in drei Tagen drei Spiele

Von Andreas Giehl | 31.03.2016, 14:32 Uhr

Der Tischtennis-Oberligist TV Hude tritt am Wochenende 1. bis 3. April 2016 dreimal an die Tische: Am Freitag gastiert der Tabellenvorletzte beim TuSG Ritterhude, am Samstag empfängt er Torpedo Göttingen in der Jahnhalle und am Sonntag hat er dort den MTV Wolfenbüttel zu Gast.

Für den Tischtennis-Oberligisten TV Hude nähern sich die Stunden der Wahrheit. Im Abstiegskampf bestreitet der Tabellenvorletzte an diesem Wochenende drei Punktspiele an drei Tagen, in denen er quasi zum Punktesammeln verdammt ist. Die Huder selbst sprechen von einem „echten Marathon“, den es in dieser Form bisher noch nicht gegeben habe. Dabei lautet der Mannschaftstenor: „Alle Worte sind gesagt, jetzt zählt allein die Leistung am Tisch.“

Auftakt am Freitagabend in Ritterhude

Für den Turnverein (momentan 5:21 Punkte) gibt es beim Auftakt an diesem Freitag ab 20 Uhr beim Aufsteiger TuSG Ritterhude (7:21) zu einem Sieg keine Alternative. Für die Huder zählen nur die zwei Punkte. Holen sie die nicht, können sie den rettenden siebten Rang wohl endgültig abschreiben. Denn dieser Platz (ohne anschließende Relegation wie beim Achten) ist nach wie vor das große Ziel. Diesen belegt der SSV Neuhaus mit 7:21 Zählern. Nicht nur weil die Huder derzeit zwei Pluspunkte weniger als die Konkurrenz auf ihrem Konto haben, auch wegen dem bescheidenden Spielverhältnis von -46 sieht es wenig rosig aus. Sie können Ritterhude (-44) noch abfangen. Mit Neuhaus (-32) wird das nur noch sehr schwer möglich sein. Deshalb: Die Gäste müssen beim TuSG gewinnen, um überhaupt im Rennen zu bleiben. Dazu meint Hudes „Vierer“ Tobias Steinbrenner: „Wir wissen, um was es geht. Wir haben in der Vorbereitung gut trainiert und sind richtig heiß. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir dem Druck gewachsen sind.“

Am Samstag gegen Göttingen

Die Huder Spieler wissen, dass allein Siege gegen Ritterhude und im letzten Spiel gegen Schlusslicht TSV Lunestedt II (17. April) zu Rang sieben vermutlich nicht reichen werden. Deshalb müssen „Zusatzpunkte“ her. Mit einer optimalen Teamleistung wäre am Samstag, 17 Uhr, in der heimischen Jahnhalle am Huder Bach im Vergleich mit dem „beinahe“ sorgenfreien Tabellensechsten Torpedo Göttingen etwas möglich. Eigentlich wollten TVH-Kapitän Felix Lingenau und Co. gegen die Unistädter schon im Hinspiel zuschlagen. Doch in Göttingen verzeichnete das TVH-Team den gravierenden Ausfall von Spitzenspieler Daniel Kleinert und verlor deutlich . Vor der Revanche werden die Karten neu gemischt. Mit einem Remis könnten die Hausherren gut leben. Besser wären natürlich zwei Zähler.

Gegen Wolfbüttel nur Außenseiter

Die Huder Sechs hofft, dass sie bis zum Sonntag ihre Ziele in die Tat umgesetzt hat. Denn im dritten Spiel, das um 12 Uhr (wieder in der Jahnhalle) beginnt, hängen die Trauben ganz hoch. Gegen den bärenstarken Titelanwärter MTV Wolfenbüttel sind die Gastgeber der krasse Außenseiter und haben im Normalfall nichts zu bestellen. Oder kann der Wille doch Berge versetzen? Zumindest ist jeder Huder bestrebt, eine gute Leistung abzuliefern. Dass die MTV-Spieler die Partie in Hude auf die leichte Schulter nehmen ist nicht zu erwarten, denn der Tabellendritte aus dem Osten Niedersachsens (23:5 Punkte) darf sich im heißen Titelrennen mit dem Führungsduo SF Oesede und Eintracht Bledeln (beide 26:4) keine Ausrutscher leisten.