Ein Angebot der NOZ

Tischtennis-Oberliga TV Hude braucht wohl den Rechenschieber

Von Andreas Giehl | 27.03.2015, 11:15 Uhr

In der Tischtennis-Oberliga ist der TV Hude in Wolfenbüttel Außenseiter. Das Zittern wird wohl bis zum letzten Spieltag weitergehen.

Noch zweimal muss der TV Hude in der Tischtennis-Oberliga ran, die Zitterpartie im Abstiegskampf wird aller Wahrscheinlichkeit nach bis zum letzten Spieltag dauern. Am Sonntag ab 11 Uhr sind die Huder beim Dritten MTV Wolfenbüttel krasser Außenseiter, eine Verbesserung der Situation im Tabellenkeller erwartet wohl niemand.

Zu allem Überfluss fehlt beim Turnverein Immanuel Mieschendal, Alexander Hilfer ist angeschlagen. Für Mieschendahl spielt Julian Meißner aus dem Reserveteam, für Hilfer könnte Jonas Schrader einspringen. „Alex fehlt ohnehin die Praxis aus dem Training“, sagt Frontmann Felix Lingenau: „Bei den Wolfenbüttelern wird es schwer, sie haben einen guten Lauf und ihre letzten vier Spiele gewonnen.“

Im Falle einer Niederlage könnte Hude auf den Abstiegs-Relegationsplatz abrutschen. Denn ebenfalls am Sonntag spielen die beiden Hauptkonkurrenten MTSV Eschershausen und Schwarz-Weiß Oldenburg gegeneinander; sollten die Eschershauser gewinnen, würden sie die Huder überholen, die dann ihr letztes Saisonspiel gegen die Oldenburger hoch gewinnen müssten, um der Relegation noch zu entgehen. Den Rechenschieber wird man in Hude wohl auf jeden Fall brauchen. Denn selbst wenn Oldenburg gewinnen sollte, bräuchten Lingenau und Co. gegen Schwarz-Weiß trotzdem noch ein Remis. Komplizierte Ausgangslage – am Sonntagnachmittag werden die Huder schlauer sein.