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Tischtennis-Oberliga TV Hude tritt als Außenseiter beim MTV Wolfbüttel an

Von Andreas Giehl | 09.10.2015, 09:30 Uhr

An diesem Samstag ab 16 Uhr bestreitet der Tischtennis-Oberligist TV Hude sein zweites Saisonspiel. Das Team bekommt dabei nach dem 4:9 gegen Titelkandidat Eintracht Bledeln gleich den nächsten Brocken vorgesetzt. Die Reise führt Spitzenspieler Felix Lingenau und Co. zum Tabellenführer MTV Wolfenbüttel.

Was die Angelegenheit beim Oberliga-Topfavoriten zusätzlich erschwert: Der MTV ist in toller Frühform und hat in den ersten zwei Spielen seine Muskeln spielen lassen. Die Sportfreunde Oesede wurden mit einem deutlichen 9:2 abgefertigt. Vor Wochenfrist lösten die Wolfenbütteler die schwere Aufgabe beim starken Aufsteiger Hagenburg (9:5) ebenfalls mit Bravour. Behält deshalb Lingenau mit seiner These recht? Er meinte vor dieser Saison: „Gegen Bledeln und Wolfenbüttel sind wir nur Außenseiter und vermutlich chancenlos. Da müssen wir uns für die Gegner auf Augenhöhe in den Rhythmus bringen. Gelingt uns das wenigstens mit guten Leistungen, sollte das unser Selbstvertrauen steigern.“

Stark besetzter Kader

Was macht die „Nuss“ Wolfenbüttel eigentlich so hart? Zum einen besteht die Mannschaft aus sehr erfahrenen Spielern. Die Truppe stieg in gleicher Besetzung schon in der Saison 2012/13 in die Regionalliga auf. Nach dem Abstieg ein Jahr später bekam der MTV noch Perspektivspieler Nils Schulze obendrauf. Der Ex-Schüler-Nationalspieler spielt an Position drei.

Gefürchteter Abwehrstratege

Im vorderen Paarkreuz agiert seit Jahren Wolfenbüttels Abwehrstratege Sven Arnhardt. Er wird von vielen Gegnern gefürchtet, weil er viele Bälle von weit hinten auf den Tisch zurückspielt. Nicht zuletzt deshalb trägt er den Beinamen „die Säge“. Mit der starken Nummer zwei des MTV, Thilo Marschke, hatten die Huder bislang ebenfalls erhebliche Mühe.

Während Hude auf den vorderen Positionen einen ganz schweren Stand haben dürften, rechnet man sich auf den hinteren Positionen eine bessere Ausbeute aus. Nur ob man diesen Gegner insgesamt in Verlegenheit bringen kann, muss angezweifelt werden. Außerdem steht noch der Einsatz von Daniel Kleinert wegen einer Lungenentzündung auf der Kippe.