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Tischtennis-Team beim Spitzenreiter Hude will der Höchststrafe entgehen

Von Andreas Giehl | 29.01.2015, 17:52 Uhr

Tischtennis-Oberligist TV Hude will beim Tabellenführer TSV Lunestedt ein 0:9 wie im Hinspiel vermeiden. Frontmann Felix Lingenau sieht einen positiven Trend.

Felix Lingenaus Ansprüche sind relativ bescheiden. „Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass wir wieder 0:9 verlieren“, sagt die Nummer eins des TV Hude vor dem Gastspiel beim TSV Lunestedt am Samstag (16 Uhr). Im Hinspiel kassierten die Huder in der Tischtennis-Oberliga vom Spitzenreiter die Höchststrafe, dieses Mal lassen die Vorzeichen aber ein engeres Duell erwarten.

Zuletzt beeindruckende Doppelstärke

Immerhin vier Spiele ist Hude unbesiegt, die gefährdete Zone hat der Turnverein inzwischen verlassen. Im neuen Jahr ist vor allem die Doppelstärke beeindruckend. In den letzten drei Partien gewann Lingenau alle drei Schlussdoppel – zweimal mit Christopher Imig und einmal mit Simon Pohl – und holte damit entscheidende Punkte, zweimal zum 9:7-Sieg und einmal zum 8:8. In der Hinrunde waren die Doppel noch der große Schwachpunkt. „Wir sind momentan in einem guten Rhythmus und wollen das beibehalten“, sagt Lingenau.

Gegner mit Europacup-Erfahrung

Allerdings scheint sich Lunestedt auf dem Weg in die Regionalliga nicht aufhalten zu lassen. Der TSV hat noch kein Spiel verloren, besonders das obere Paarkreuz mit dem Ex-Huder Martin Gluza und Matti von Harten strahlt Dominanz aus. Lingenau nennt die Lunestedter deshalb auch schon „den designierten Meister“. Sein Team erwartet in der Turnhalle Lunestedt zudem eine schöne Kulisse: Der TSV ist mit teilweise mehr als 100 Fans der Zuschauer-Primus der Liga. In der vergangenen Saison machte der Klub mit einem Gastspiel im europäischen Intercup, einer Art offiziellem Europacup für unterklassige Teams, auf sich aufmerksam.