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Tischtennis Thorsten Ramke verteidigt Titel beim „Barna-Turnier“

Von Andreas Giehl | 04.01.2018, 08:01 Uhr

Der letztjährige Sieger war auch der neue: Thorsten Ramke vom TTSC Delmenhorst hat die 24. Auflage des traditionsreichen „Don-Seefeld-Barna-Gedächtnisturnier“ beim Tischtennis-Sportclub gewonnen. Der Rekordsieger der Veranstaltung verewigte seinen Namen insgesamt zum neunten Mal auf dem Siegerpokal.

13 Teilnehmer spielten mit sogenannten „Noppenschlägern ohne Unterschwamm“ um den Titel. Damit lag die Beteiligung in 2017 deutlich höher als 2016, wo nur acht „Tischtennisexoten“ mit den für heutige Verhältnisse unorthodoxen Schlägern um Punkte kämpften. Für das große 25-jährige Jubiläum wird man sich bei den Delmenhorstern garantiert etwas Besonderes einfallen lassen. Um ein möglichst großes Teilnehmerfeld von über 20 Cracks in die Halle zu locken, sollen im Vorfeld die Vereine aus der Region direkt angeschrieben und ein würdiger Rahmen geschaffen werden. Denn dieses von den Spielern seit Jahren geschätzte Turnier mit der besonderen Art an Spaß und Geselligkeit hätte es zweifelsohne verdient.

Was das Sportliche betrifft, so musste Seriensieger Thorsten Ramke im Endspiel 2017 gehörig aufpassen, dass ihm sein neunter Turniersieg nicht von einem ehrgeizigen Gegenüber aus den Händen gerissen wurde. Bezirksliga-Spieler Andreas Lehmkuhl vom TV Hude gab unterwegs bis zum Finale, bis auf ein enges Match gegen den TTSCer Frank Schäfer, kaum einen Satz ab. Die ersten zwei Durchgänge des Endspiels gingen in die Verlängerung, wo jeder Spieler jeweils einen zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Bei einer 8:4-Führung in Satz drei schien Lehmkuhl dann Oberwasser zu bekommen. Doch er wurde vom Rekordchampion in diesem Abschnitt im weiteren Verlauf noch abgefangen. Der vierte Satz ging dann eher deutlich an Ramke. Die dritten Einzelplätze gingen an die ausgeschiedenen Halbfinalisten Frank Ahlhorn-Witte von der TS Hoykenkamp und Chirasak Nakpanich von Gastgeber TTSC.

Nakpanich/Jabs gewinnen Doppel

Im Doppel wurde Nakpanich mit seinem Partner Niklas Jabs vom TSV Ganderkesee für ein risikoreiches Angriffsspiel belohnt. Das Duo setzte sich im Endspiel gegen die Routiniers Ramke und Heino Witte (Hoykenkamp) durch. Die Deutlichkeit ihres Finalsieges überraschte dabei die Experten. Denn im Semifinale hatte der Kombination gegen Thomas Fleige/Horst Rosowski vom TTSC zwischenzeitlich sogar das Aus gedroht.