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Tischtennis TuS Hasbergen steigt in die 1. Bezirksklasse auf

Von Andreas Giehl | 24.05.2017, 13:41 Uhr

Nach einem mehrjährigen „Daueraufenthalt“ in der II. Bezirksklasse haben die Tischtennis-Spieler des TuS Hasbergen den Sprung in die höhere Etage geschafft. Die Truppe von der Kollwitzschule hat ihr Relegationsspiel beim klassenhöheren VfL Stenum gewonnen. Nach dem hart erkämpften 9:6-Erfolg freuen sich die Hasberger nun auf die neuen sportlichen Herausforderungen in der I. Bezirksklasse.

Der Aufstiegsmannschaft des TuS Hasbergen gehörten in der Saison 2016/17 insgesamt acht Spieler an. Allerdings musste sie während der gesamte Runde im hinteren Paarkreuz auf die Dienste des dauerverletzten Max Münstermann verzichten. In der Aufstellung Stefan Gode, Dominik Römer, Kevin Knuth, Dirk Seidel, Gerrit Neumann, Stephan Piper und Robert Grützmacher landete der TuS nach der regulären Punktspielrunde mit 26:10 Punkten hinter Meister TSV Ganderkesee II (35:1) trotzdem auf Platz zwei. Es kam also zum mit Spannung erwarteten Duell mit Stenum.

„Die Halle war an diesem Abend gut gefüllt. Neben Familienmitgliedern, Vereinskollegen haben sogar Spieler aus anderen Vereinen interessiert zugeschaut. Das war wirklich ein würdiger Rahmen für so Relegationsspiel“, berichtet Dirk Seidel, Spieler des mittleren Paarkreuzes beim TuS.

TuS Hasbergen und VfL Stenum liefern sich packendes Duell

Alle Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen. Beide Kontrahenten lieferten sich in diesem Ausscheidungsspiel ein intensives Duell auf Augenhöhe. Der Knackpunkt beim 9:6 der Hasberger waren die Fünfsatzspiele, wovon die Delmenhorster dank viel Nervenstärke fünf von sechs auf der Habenseite verbuchten.

„Vor der Saison hatten wir in der Mannschaftsbesprechung analysiert: In den vergangenen fünf Jahren sind wir immer mit einer total ausgeglichenen Bilanz im Liga-Mittelfeld gelandet. Danach waren wir uns einig: Das soll sich ändern!“, erzählt Seidel. Die I. Bezirksklasse wäre nach längerer Abstinenz sportlich wieder einmal ein Anreiz. „Nur für eine deutlich positive Bilanz brauchen wir einfach mehr Konstanz. Deshalb haben wir alle in diesem Jahr deutlich mehr Trainingszeit investiert.“

TuS Hasbergen belohnt sich für intensiveres Training

Der Mehraufwand hat sich gelohnt. Die einzelnen TuS-Spieler, so Seidel weiter, hätten dadurch Fortschritte gemacht. Vor allem was die Konzentration betrifft. Die Steigerung dieser Qualität habe das Potenzial der Mannschaft noch einmal angehoben, in der ansonsten die Mischung aus jüngeren und erfahrenen Spielern prima abgepasst ist. Von den Einzelbilanz her verfügt die Truppe nicht über den „totalen Ausreißer nach oben“.

Nachdem der TuS Hasbergen mit dem Aufstieg in diesem Jahr sein großes Ziel erreicht hat, sieht man den demnächst deutlich höheren Anforderungen in der I. Bezirksklasse trotzdem gelassen entgegen. „Unser Ziel ist es, die Klasse zu halten. Gelingt uns das am Ende nicht, nehmen wir trotzdem viele Erfahrungen mit. Aber zunächst einmal wollen wir unseren Aufstieg noch mit einem gemeinsamen Grillabend nett feiern“, meint Seidel.