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Tischtennis-Überblick TV Jahn Delmenhorst feiert Landesliga-Klassenerhalt

Von Andreas Giehl | 19.04.2015, 22:35 Uhr

Die Tischtennisspieler des TV Hude haben ihr Oberliga-Spiel bei SW Oldenburg 9:6 gewonnen – und feierten eine teilweise gelungene Generalprobe für die Relegation. Im Tischtennis-Landespokal verkaufte sich der TV Hude III anständig. Jubel gab es bei den Damen des TV Jahn Delmenhorst, während die Männer des TSV Ganderkesee etwas Frust schoben.

Generalprobe teilweise gelungen: Der TV Hude hat gestern sein letztes Oberligaspiel gegen SW Oldenburg mit 9:6 gewonnen. Der Tabellenachte, der in drei Wochen die Abstiegsrelegation bestreiten muss, konnte dabei nur teilweise überzeugen. Ein Schwachpunkt waren die Doppel, wo der Turnverein eingangs sogar mit 0:3 ins Hintertreffen geriet. Für eine erfolgreiche Aufholjagd sorgten später Einzelsiege von Lingenau (2), Kleinert, Mieschendahl, Pohl, Steinbrenner (2) und Hilfer (2).

Im Tischtennis-Landespokal in Gifhorn verkaufte sich die Vertretung des TV Hude III anständig. Um die Titelvergabe spielten sie aber keine Rolle und wurden in der Besetzung Moritz Tschörtner, Giuseppe Castiglione und Andreas Lehmkuhl Dritter. Es gewann der SV Jembke (Bezirk Braunschweig) vor dem Lüneburger Vertreter MTV Brackel.

Am Sonnabend durften die Landesliga-Damen des TV Jahn Delmenhorst mit etwas Verspätung den Klassenerhalt feiern. Die Violetten hatten schon am 20. März die Saison beendet, waren als Tabellensiebter aber noch abhängig von den letzten zwei Partien an diesem Wochenende von Union Meppen. Die Emsländerinnen verloren gegen den TV Hundsmühlen mit 3:8. Damit retteten sich die Jahnerinnen, während Meppen in die Abstiegsrelegation muss.

Packendes Finale um die Meisterschaft in der I. Bezirksklasse bei den Männern: Der TSV Ganderkesee erkämpfte am letzten Spieltag nach einem 5:7-Rückstand noch ein 9:7 bei Hude V. Trotzdem reichte es für den TSV mit 32:4 Punkten nur zum Vizetitel. Zeitgleich lag Tabellenführer Delmenhorster TB beim TTSC Delmenhorst 09 III mit 2:5 zurück. Aber die Annenheider drehten das Match und gewannen noch 9:5. Mit einem Punkt Vorsprung (33:3) holten sie die Meisterschaft.