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Tischtennis-Verbandsliga Männer Druck auf den TV Hude II nimmt nach 4:9 gegen TSG Dissen zu

Von Andreas Giehl | 13.11.2018, 16:53 Uhr

Die Verbandsliga-Tischtennisspieler vom TV Hude II haben nicht die erhofften Punkte im Abstiegskampf eingefahren. Nach der 4:9-Heimniederlage gegen die TSG Dissen rutscht Hudes Reserve mit 4:8-Zählern stattdessen noch dichter an die Abstiegsplätze heran.

Vor der Saison hatten die Huder Spieler die TSG Dissen als Gegner auserkoren, gegen den man sich eine sehr gute Chance ausrechnet. Nach dem 9:4-Paukenschlag der Osnabrücker vor einer Woche gegen Aufstiegsanwärter Lunestedt II war aber jedem klar: Dieses Spiel wird jetzt erst recht superschwer! Bis zum Stand von 4:4 schien für den Turnverein alles im Bereich des Möglichen. Aber dann glitt den Hausherren die Partie aus den Händen. „Das Ergebnis täuscht über den realen Spielverlauf hinweg. Für uns war heute deutlich mehr drin“, war Hudes Spitzenspieler Finn Oestmann enttäuscht.  

Vor einem Punktspiel rechnet stets jede Mannschaft für sich im Hinterkopf durch: Wer könnte gegen wen gewinnen? So stellten die Huder Cracks am Ende zu ihrem Leidwesen fest, dass einige Rechnungen an diesem Tag bei weitem nicht aufgegangen sind. So vergab Oestmann selbst in der zweiten Einzelrunde einen 8:4-Vorsprung gegen Lutz Heitz in Satz fünf. Und war danach verständlicherweise stinksauer. Denn sein erfahrender Gegner nutzte für die Aufholjagd auch ein paar psychologische Tricks, um seinen Gegenüber vom Kurs abzubringen.

Sören Dreier und Florian Krabbe im Formtief

Im Anschluss hofften die Huder zudem auf Siege von Marco Stüber gegen Jan Hendrik Gessat und von Klaus Krabbe gegen Janis Redeker. Auch diese kamen nicht zustande. Und weil sich momentan Sören Dreier und Florian Krabbe generell mit dem Gewinnen schwertun, wurde es nichts mit dem heiß ersehnten Erfolgserlebnis für den TVH.  

„Eine Niederlage gegen Dissen ist bestimmt keine Schande. Umso mehr schmerzt uns dafür jetzt unser katastrophales 3:9 gegen Jever II vor einigen Wochen. Denn eigentlich hätten wir jetzt sechs Pluspunkte auf dem Konto haben müssen“, erklärt Oestmann.

So steckt der Tabellensiebte aus dem Klosterort mit 4:8 Punkten tiefer im Abstiegskampf drin, als er hätte sein dürfen. Aber die Saison ist noch lang. Und mit Jever II (3:7), Eintracht Hittfeld (3:9) und SF Oesede (0:8) hängen derzeit noch drei Vereine unten fest. Die Huder verfügen deswegen weiter über alle Chancen auf den Klassenerhalt.