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Tischtennis-Verbandsliga Männer Müder TV Hude II unterliegt in Westercelle deutlich

Von Andreas Giehl | 10.12.2018, 16:44 Uhr

Die Tischtennisspieler des TV Hude II haben die Verbandsliga-Hinrunde 2018/19 mit einer Niederlage beendet. Sie unterlagen dem VfL Westercelle mit 2:9.

Die Ansprüche lagen höher. Die Tischtennisspieler des TV Hude II hätten zum Abschluss der Hinrunde der Saison 2018/19 im Auswärtsspiel beim VfL Westercelle gerne für eine weitere Überraschung gesorgt. Aber das Kellerkind fand am Sonntag nicht zur Form der zurückliegenden starken Auftritte, die mannschaftlich gesehen besser waren. Beim Tabellendritten setzte es eine 2:9-Niederlage.

TVH II hat im Kampf gegen den Abstieg noch alle Chancen

Der TVH II hat die Vorrunde mit 6:12 Punkten abgeschlossen. Damit hat er den siebten Rang in der „Halbzeittabelle“ noch an Eintracht Hittfeld (7:11) abtreten müssen. Wäre die Saison jetzt vorbei, müsste das TVN-Team als Achter in die Abstiegsrelegation. Aber: Diese Ausgangslage ist für die Rückrunde im Jahr 2019 beileibe nicht die schlechteste. Der geringe Rückstand ist aufzuholen. Viel wichtiger ist die gute Nachricht: Zum ersten direkten Abstiegsplatz (MTV Jever II/Neunter mit 5:13 Zählern) verfügen TVH-II-Spitzenspieler Finn Oestmann und sein Team noch über einen kleinen Vorsprung. Und die Huder empfangen die Friesländer im Rückspiel an den eigenen Tischen.

Hudern geht in wichtigen Phasen der Saft aus

„Wir haben mit einer super Leistung 2:9 verloren“, meinte Oestmann nach dem Spiel in Westercelle ein wenig sarkastisch. „Es war mehr drin. Aber man hat gemerkt, dass einige Spieler von der harten Hinrunde irgendwie platt waren.“ Daher lief die Begegnung aus Sicht von Hude II weitestgehend so ab: Knapp daneben ist auch vorbei. Eingangs hielt das TVH-Spitzendoppel Oestmann/Stüber mit einem harterkämpften Vier-Satz-Sieg gegen Oetken/Dümeland den Gast noch im Spiel. Der 1:2-Rückstand wuchs aber in den Einzeln schnell an. In den wichtigen Phasen ging den Huder Spielern zumeist der Saft aus. Ärgerlich: Klaus Krabbe (gegen Jannik Weber) und in Runde zwei Marco Stüber (gegen Andres Oetken) gaben jeweils einen 2:0-Satzvorsprung aus der Hand. Aber selbst wenn sie gewonnen hätten, das Ende der Partie hätte sich vermutlich nur ein wenig hinausgezögert. Westercelle, als Tabellendritter mit 12:6 Punkten erster Verfolger des TV Hude I im Kampf um Platz zwei, war einfach das stärkere Kollektiv. Aus dem Huder Blickwinkel sorgte allein Sören Dreier (im mittleren Paarkreuz 3:2-Sieger gegen Christoph Bruns) für einen Lichtblick.