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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude I nach 9:4 über Geestemünde Herbstmeister

Von Andreas Giehl | 04.12.2016, 17:35 Uhr

Die Tischtennis-Männer des TV Hude I haben es geschafft. Mit einem Sieg im letzten Hinrundenspiel haben sie sich in der Verbandsliga mit 17:3 Punkten noch den Herbstmeistertitel gesichert. In der Hoheluchthalle bezwangen Spitzenspieler Felix Lingenau und seine Crew den Geestemünder TV mit 9:4. Damit geht der Turnverein mit einem kleinen Vorsprung gegenüber seinen Verfolgern in die Rückrunde.

Die Tischtennisspieler des TV Hude I haben das erste Teilziel erreicht: Mit einem Sieg im letzten Hinrundenspiel haben sie sich in der Verbandsliga mit 17:3 Punkten noch den Herbstmeistertitel gesichert. In der Hoheluchthalle bezwangen Felix Lingenau und seine Crew den Geestemünder TV mit 9:4. Damit geht der TVH mit einem kleinen Vorsprung gegenüber seinen Verfolgern in die Rückrunde.

Wieder zwei Ersatzspieler nötig

Für Hudes erste Garnitur ging mit dem Erfolg über den Tabellensechsten eine aufregende Halbserie zu Ende. Die Partie gegen Geestemünde reihte sich nahtlos in diese Kategorie mit ein. Denn Aufreger gab es wieder eine Menge am Samstagabend. Als Ersatzspieler sprangen diesmal Marco Stüber und unmittelbar vor dem Spiel Giuseppe Castiglione aus der dritten Mannschaft ein. Alexander Hilfer ging mit einem dicken Knöchel in die Partie. Man wollte zunächst abwarten, wie für ihn das Doppel verläuft. Deswegen wurde von einer Nominierung für das Einzel zunächst abgesehen. Im Nachhinein die richtige Entscheidung.

Kleines Wunder im Doppel

„Der Knöchel von Alex sah total schlimm aus“, berichtete Felix Lingenau. „Nach 0:2-Sätzen wollten Pierre Barghorn und er eigentlich aufgeben.“ Das taten die Beiden nicht. Und dann passierte das Unerwartete: Irgendwie geriet das GTV-Spitzendoppel Klüver/Rißmüller aus der Balance und unterlag noch 2:3. Die Huder Akteure holten damit einen ganz wichtigen Punkt für das Team. Tschörtner/Stüber legten nach und bescherten ihren Farben ein 3:0 nach den Doppeln.

Im Anschluss bissen sich im vorderen Paarkreuz Lingenau und Florian Henke in zwei engen Einzeln durch. Mit einem 5:0-Vorsprung bugsierte sich der TVH so vorzeitig auf die Siegerstraße. Daran konnten zum Teil ärgerliche Niederlagen, vor allem die zwei in der Mitte von Pierre Barghorn, nichts mehr ändern. Der uneigennützige Einsatz von Ersatzmann Castiglione wurde mit einem 3:2 gegen Waldemar Koch, einem Reservemann der Gegenseite, belohnt.

Wechsel zur Rückrunde wahrscheinlich

„Dieses Spiel war absolut symptomatisch für unsere ganze Hinrunde“, sagte Hudes Frontmann Felix Lingenau. „Noch kurz vor dem Spiel haben wir überlegt: Wer will und wer kann spielen? Deswegen ist unsere  Herbstmeisterschaft eine große Gemeinschaftsleistung von Stammspielern und unseren vielen Ersatzspielern. Alle haben sich toll reingeworfen.“

Lingenau beschreibt in seiner Nachbetrachtung die Hinrunde als Achterbahnfahrt. Am Saisonbeginn seien dem Team unverhoffte Erfolge wie gegen Lutten und Oldendorf nur so zugeflogen. Als man sich dann quasi zu einem der Favoriten in der Liga entpuppt habe, folgte eine Schwächeperiode. Hier klappte dann vieles (besonders die Doppel) plötzlich nicht mehr. Doch der TVH schaffte den Weg aus dem Tief heraus, spielte nicht überragend, holte aber die Punkte zum Sprung auf Platz eins.

Jetzt darf man gespannt sein, wie die Aufstellung zur Rückrunde aussehen wird. Denn Spielerwechsel mit der Zweiten sind zum Teil aufgrund der Bilanzwerte unausweichlich. Ein erstes Treffen zur Erörterung der Lage soll am 12. Dezember stattfinden.