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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude I tritt in Oldendorf und Hittfeld an

Von Andreas Giehl | 02.03.2017, 14:51 Uhr

Die Tischtennisspieler des TV Hude I müssen an diesem Wochenende zwei schwere Aufgaben lösen: Der Spitzenreiter der Verbandsliga tritt bei den starken Teams der Spvg. Oldendorf (Freitag, 20 Uhr) und Eintracht Hittfeld (Sonntag, 14 Uhr) an.

Für die Tischtennisspieler des TV Hude I könnte sich der Doppelspieltag an diesem Wochenende vorentscheidend auf das Titelrennen auswirken. Der Tabellenführer der Verbandsliga bestreitet zwei schwere Auswärtsspiele, hat im Rennen um Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg sein Schicksal aber selbst in der Hand. Übersteht die Mannschaft die Aufgaben an diesem Freitag bei der Spielvereinigung Oldendorf (20 Uhr) und am Sonntag bei Eintracht Hittfeld (14 Uhr) ohne Punktverlust, rückt der Titelgewinn in greifbare Nähe.

Huder müssen an ihre Grenzen gehen

Nach der Hinrunde war der starke Aufsteiger aus Oldendorf mit 16:4 Punkten noch der unmittelbare Verfolger von Herbstmeister Hude I (17:3). Das hat sich inzwischen geändert. Nach Niederlagen im Jahr 2017 beim TuS Lutten und in Hittfeld geht es für die Oldendorfer mit nun 22:8 Zählern maximal noch um Platz zwei. Die Huder (25:3) werden sie kaum noch von Platz eins verdrängen können. Das ist wohl höchstens noch für den TuS Lutten mit seinen 24:6 Zählern realistisch. Aber selbst der Tabellenzweite ist dafür auf Ausrutscher des TVH-Teams angewiesen. Das möchte in Oldendorf unbedingt beide Punkte holen. Denn am letzten Spieltag im April kommt es in eigener Halle zum großen Showdown gegen Lutten. „Bis dahin möchten wir nach Möglichkeit durch sein, sodass wir uns dann sogar eine Niederlage erlauben könnten“, meint Hudes Spitzenspieler Florian Henke. Er und seine Mannschaftskameraden sind sich aber bewusst, dass sie am Freitag an ihre Grenzen gehen müssen, um die Aufgabe in Oldendorf zu lösen. Ihr 9:4-Hinspielsieg hat für das Rückspiel nur wenig Aussagekraft. Denn damals fehlte beim SVO in Christoph Chrzanowski eine wichtige Schlüsselfigur. Außerdem verfügt der Gegner mit Tobias Jürgens an der Position eins über den erfolgreichsten Akteur der Liga.

Hittfelder Team ist unberechenbar

Die Huder werden sich allerdings auch am Sonntag wohl keine Durchhänger erlauben können. Kaum eine Mannschaft in der Liga ist so schwer einzuschätzen, wie die Routiniers der Eintracht aus Hittfeld. Wechselndes Personal und erhebliche Formschwanken machen diesen Gegner nicht nur für den TVH, sondern auch den Rest der Liga nahezu unberechenbar. So zeigte die Eintracht auch zuletzt wieder ihre zwei Gesichter: Während der Tabellensiebte in Lutten mit 4:9 unterlag, verpasste er nur eine Woche später den Oldendorfern einen erheblichen Dämpfer im Kampf um die Aufstiegsplätze. „Wir wissen genau, was uns erwartet, wenn die Routiniers Mauritius, Schweneker, Igel und Co. einen starken Tag erwischen. Dann wird es verdammt schwer, dort zu gewinnen“, befürchtet der Huder Marc Engels. Er muss es wissen: Der Delmenhorster war vor einigen Jahren selbst Mitglied im Hittfelder Ensemble.