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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude I will Verfolger Hittfeld abschütteln

Von Andreas Giehl | 20.10.2016, 14:36 Uhr

Dieses Wochenende beschert den Verbandsligateams des TV Hude I und II wieder spannende Stunden. Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel von Tabellenführer Hude I gegen den Dritten TSV Eintracht Hittfeld. Direkt im Anschluss träumt die Reserve gegen den gleichen Gegner von einer Überraschung. Vorweg muss Hude II bereits am Freitagabend die Pflichtaufgabe gegen TuSG Ritterhude II bewältigen.

Hude I – Eintracht Hittfeld (Sonntag, 11 Uhr, Jahnhalle):Oberliga-Absteiger Hude I hat nach einem super Start mit fünf Siegen noch keinen Punkt abgegeben. Mit Hittfeld (7:1) kommt ein Gegner, der laut TVH-Spitzenspieler Felix Lingenau zu den „großen Drei“ in der Verbandsliga gehört. Eine starke, sehr erfahrende Truppe, die aber immer davon abhängig ist, welches Personal am Spieltag zur Verfügung steht. So ist die Mannschaft mal „gut“, mal „sehr gut“ besetzt. Obwohl die Huder im Moment ganz oben stehen, weisen sie die Rolle des Titelfavoriten unverändert von sich. „Das liegt an unseren ständigen Ausfällen. Gegen Hittfeld müssen wir Alex Hilfer, Christopher Imig und Moritz Tschörtner ersetzen. Deshalb: Wir machen weiter unser Ding und verspüren keinen Druck“, sagt Lingenau: „Beginnend mit Hittfeld haben wir jetzt drei ganz schwere Spiele vor der Brust. Ziel ist es, in der Hinrunde so lange wie möglich verlustpunktfrei zu bleiben.“ Denn Gefahr droht dem Spitzenreiter seiner Meinung aus allen Richtungen. Selbst der augenblicklich mit 4:4 Punkten etwas schwächelnde TuS Lutten scheint nicht aufzugeben. Es geht das Gerücht um, dass die Südoldenburger ihren Kader zur Rückrunde mit zwei namhaften Verstärkungen noch einmal kräftig aufrüsten.

Hude II – TuSG Ritterhude II (Freitag, 20 Uhr, Hoheluchthalle): Sehr präsent und überzeugend tritt bisher auch Hudes Zweitvertretung auf. Mit 4:4 Punkten liegt man voll auf Kurs Klassenerhalt. Der jüngste 9:6-Paukenschlag in Lutten weckt an das Team zwangsläufig höhere Erwartungen. Vor allem, wenn man danach an eigenen Tischen auf den Tabellenletzten trifft. Aber Marc Engels warnt alle eindringlich davor abzuheben: „Klar, die Favoritenrolle liegt eindeutig bei uns. Aber Ritterhude verfügt über viele routinierte Spieler. Die werden alles reinlegen.“ Was anderes bleibt den Gästen bei 0:10 Punkten derzeit kaum übrig.    

Hude II – Eintracht Hittfeld (Sonntag, 15.30 Uhr, Jahnhalle): Die Huder Spieler wären mit 2:2 Punkten aus den zwei Partien zufrieden. Gelingt am Freitag ein Sieg gegen Ritterhude, könnte der Außenseiter gegen Hittfeld ohne Druck voll auf „Attacke“ setzen. Die Qualität des Kaders beim Gast stößt bei den Hiesigen auf gehörigen Respekt. „Wenn Hittfeld komplett antritt, dann sind die schon extrem stark“, betont Marc Engels. Aus seiner Sicht wäre es deshalb ein „Hammer“, wenn man den Vereinskollegen wie gegen Lutten Schützenhilfe im Titelkampf leisten könnte.