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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II bleibt das Pech am Doppelspieltag treu

Von Andreas Giehl | 22.01.2018, 16:17 Uhr

Der Tischtennis-Verbandsligist TV Hude II hat im Kampf gegen den Abstieg zwei unglückliche Niederlagen kassiert. Er verlor bei der TuSG Ritterhude mit 7:9 und gegen Eintracht Hittfeld mit 6:9.

Der Abstiegskampf verläuft für den Tischtennis-Verbandsligisten TV Hude II weiter in die falsche Richtung. Nach zwei Niederlagen am Wochenende bei der TuSG Ritterhude (7:9) und daheim gegen Eintracht Hittfeld (6:9) nehmen die Spieler vermehrt das Wort „Landesliga“ in den Mund. Denn nach den 0:4 Punkten aus diesen zwei Schlüsselspielen im Rennen um den Klassenerhalt sieht es für den Turnverein ziemlich düster aus.

Nur noch fünf Spiele

Nach den Pleiten neun und zehn in Serie sinkt im Huder Lager die Zuversicht, das Ruder noch herumreißen zu können. Der Tabellenvorletzte hat jetzt 7:23 Punkte auf seinem Konto, aber nur noch fünf Spiele, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Schlechter könnte die Ausgangsposition kaum sein. Denn alle Konkurrenten im Kampf um die rettenden Plätze sieben und acht (Relegationsplatz) verfügen bei weniger ausgetragenen Spielen über mehr Optionen.

Der Doppelspieltag begann für den TVH am Freitag mit einem 7:9 in Ritterhude. Groß kommentieren wollte im Nachhinein Hudes Spitzenspieler Marc Engels dieses Ergebnis nicht mehr. „Was soll ich zu sowas noch sagen? Es war schon unser fünftes 7:9 in dieser Saison. Es läuft in dieser Phase halt alles gegen uns. Wem willst du da einen Vorwurf machen?“

Bittere Niederlage im Kellerduell

Zur Zeit scheinen alle Mannschaften in der Verbandsliga auf dem gleichen Leistungsniveau spielen. Die kleinen Unterschiede liegen im Detail: Wer kommt mit dem Druck am besten zurecht? Selbst Tabellenführer SW Oldenburg riss in diesen Tagen bei seinen höchst schmeichelhaften 9:7-Erfolgen gegen Hude II und Eintracht Hittfeld keine Bäume aus, hat aber offensichtlich das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Genau das scheint den Hudern seit geraumer Zeit abhandengekommen zu sein. Deshalb besaß das Kellerduell am Sonntag gegen Hittfeld (auch die Gäste waren uneingeschränkt dieser Meinung) schon Endspielcharakter: Wer dieses Spiel verliert, der steigt am Ende ab. Tragisch für die Huder, denn sie haben trotz durchaus ansprechender Leistung mit 6:9 den Kürzeren gezogen. Da spielte es später keine Rolle mehr, was im Einzelnen gut oder schlecht war. Engels: „Wer nicht punktet, der steigt am Ende ab. Punkt. Wir können nur hoffen, dass wir, weil wir jetzt einen Monat Pause haben, vielleicht noch einmal die Köpfe für den Schlussspurt der Saison frei bekommen.“ Das ist der letzte Strohhalm, an den sich Engels und seine Teamkollegen noch klammern können.