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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II schlägt den TuS Sande mit 9:7

Von Andreas Giehl | 16.10.2017, 13:42 Uhr

Der Tischtennis-Verbandsligist TV Hude II hat seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Er gewann sein Heimspiel gegen den TuS Sande mit 9:7.

Der TV Hude II genießt auf Platz drei der Verbandsliga-Tabelle – hinter Spitzenreiter TuS Lutten (8:0 Punkte) und der TuSG Ritterhude (7:1) – derzeit ein überaus angenehmes Dasein. Die Tischtennisspieler befinden sich beruhigend weit weg von der Abstiegsregion. Denn in den ersten fünf Begegnungen der Saison 2017/2018 hat das Team um Spitzenspieler Marc Engels sehr gute Arbeit verrichtet. Am Samstag erreichte es auf dem Weg zu seinem Saisonziel, dem Verbleib in der Liga, ein weiteres Etappenziel. Durch einen schwer erkämpften 9:7-Heimsieg über den TuS Sande schraubten die Huder ihr Konto auf 7:3-Punkte. Mehr ging fast nicht.

Vorsaison als Warnung

Auf der anderen Seite ist die Mannschaft immer noch geprägt von der zurückliegenden Spielzeit 2016/2017, in der sie nach ausgeglichener Bilanz von 20:20 Punkten am Schluss trotzdem in die Abstiegsrelegation musste. Die Verbandsliga ist in diesem Jahr sogar noch ausgeglichener besetzt als damals. Deswegen steht für die Huder vor den weiteren Spiele der Hinrunde fest: „Das reicht noch nicht. Wir brauchen noch mehr.“

TVH-Schlussdoppel macht Sieg perfekt

Engels erklärte nach dem Heimspiel: „Sande war für uns der erwartet schwere Gegner. Den Ausschlag haben die Doppel gegeben, die wir alle vier gewinnen konnten.“ Mit dem Ergebnis sei man deswegen zufrieden, fügte er hinzu. Ein Manko, das man man nicht ganz wegdiskutieren wollte, war, dass der Sieg nach einer 7:3-Führung sehr lange auf sich warten ließ. Erst dem Huder Schlussdoppel Marco Stüber/Finn Oestmann war es zu verdanken, dass eine Aufholjagd der Gäste erfolglos blieb.

TV Hude trifft noch auf die Schwergewichte der Liga

Die Partie gegen Sande hat den TVH-Spielern einmal mehr aufgezeigt, wie schwer die Aufgabe „Klassenerhalt“ in dieser Saison zu lösen ist. Von Platz drei werden sie sich, wenn die Dinge ihren normalen Verlauf nehmen, bald nach unten verabschieden müssen. Denn in den kommenden Wochen treffen sie auf einige Schwergewichte der Liga. „Was wir bis jetzt erreicht haben, ist okay, wird aber nicht reichen. Gegen Aufsteiger TuS Lachendorf müssen wir im November auf alle Fälle noch gewinnen. Weitere Punktgewinne werden wir anstreben. Auch wenn das fraglos ganz schwierig wird“, erklärt Engels. Aber warum sollte das nicht gelingen? Die Huder Mannschaft tritt bisher sehr geschlossen auf. Und mit Neuzugang Finn Oestmann, der eine 7:1-Bilanz aufweist, hat sie im mittleren Paarkreuz einen Spieler in herausragender Form in ihren Reihen.