Ein Angebot der NOZ

Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II verliert beim TSV Lunestedt mit 4:9

Von Andreas Giehl | 07.01.2018, 22:19 Uhr

Da war nichts zu machen: Zum Rückrundenauftakt in der Tischtennis-Verbandsliga der Männer hat der TV Hude II eine einkalkulierte Niederlage einstecken müssen. Er hielt beim Tabellenzweiten TSV Lunestedt II aber sehr anständig mit. Verhindern konnte der Außenseiter aus der Abstiegszone das 4:9 aber nicht.

Ein Außenseiter, der noch dazu im Abstiegskampf steckt, hofft natürlich immer darauf, einem vermeintlichen stärkeren Gegner irgendwie einen Punkt stibitzen zu können. Den Tischtennisspielern des TV Hude ist das am Sonntag beim bekannt guten Tabellenzweiten, TSV Lunestedt II, nicht gelungen. Das TVH-Team um seinen Spitzenspieler Marc Engels besaß zwar einige Chancen, die Partie enger zu gestalten. Eine echte Siegchance hatte es beim 4:9 jedoch nicht. Die Hausherren behielten stets die Kontrolle über die rund dreistündige Partie. Sie legten den Grundstock schon in Hälfte eins. Der TVH rutschte in der Tabelle mit 7:15 Punkten vorerst von Rang sieben auf Platz neun, einen direkten Abstiegsplatz, ab.

Mit dem 4:9 wurden die Huder etwas unter Wert geschlagen. Sie selbst trugen mit vielen guten Leistungen ihren Teil zu einem hochklassigen Verbandsligamatch bei. Dass aber am Ende die bessere TSV-Mannschaft den Sieg davontragen würde, darüber bestanden eigentlich nie echte Zweifel. „Wir sind jetzt nicht wirklich enttäuscht darüber, dass wir verloren haben. Aus unserer Sicht sind die beiden Auftaktspiele, das gegen Lunestedt, und dann das bei Tabellenführer Schwarz-Weiß Oldenburg ohnehin dazu gedacht, uns für die Rückrunde einzuspielen. In diesen müssen wir nicht punkten“, sagte Marc Engels.

Entscheidung fällt im mittleren Paarkreuz

Hätte der TVH am Sonntag „mehr“ holen wollen, dann hätte er in allen Mannschaftsteilen zwangsläufig 100 Prozent abrufen müssen. „Das war aber für uns gegen einen sehr starken Gegner nicht möglich“, so das weitere Fazit von Engels. Obwohl die Gäste in Lunestedt nur eines von drei Doppeln gewinnen konnten, zeigten sie sich mit den gezeigten Leistungen der drei neuen Paarungen insgesamt nicht unzufrieden. Im vorderen Einzel-Paarkreuz erzielten die Huder immerhin eine ausgeglichene 2:2-Ausbeute. Der Knackpunkt an diesem Tag war dafür das 0:4 gegen die starke Mitte der Hausherren, das die Niederlage im Kern besiegelte.

Weitaus interessanter sollte aus Sicht des Turnvereins das kommende Wochenende werden. Nach dem Gastspiel am Samstag, 13. Januar, in Oldenburg folgt am Sonntag, 14. Januar, bei der TSG Dissen das erste Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Ein gutes Omen für die Huder könnte ihr 9:2-Hinspielsieg sein.