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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II will sich gegen TSV Lunestedt II rehabilitieren

Von Andreas Giehl | 23.11.2017, 22:00 Uhr

Für die Tischtennisspieler des TV Hude II endet die Hinrunde in der Verbandsliga Nord bereits an diesem Wochenende. Bisher war es bedingt durch zahlreiche Höhen und Tiefen eine durchwachsene. Nach vier Pleiten in Serie sind Frontmann Marc Engels und seine Kameraden am Samstag am 18 Uhr in der Jahnhalle gegen den TSV Lunestedt II jetzt um einen versöhnlichen Abschluss bemüht.

Soll der gelingen, muss der Tabellensechste – bei 7:11 Punkten im Sturzflug in Richtung der Abstiegsränge – gegen die Gäste von Platz drei eine Wendung um 180 Grad herbeiführen. Denn der letzte Punktspielauftritt vor einer Woche war aus Sicht des Turnvereins einfach nur eine herbe Enttäuschung. Mannschaftlich gesehen lief herzlich wenig rund. Eine 7:9-Heimpleite gegen den bis dato Tabellenletzten TuS Lachendorf war die Konsequenz. Dabei gelang es dem TV Hude II nicht, aus der Favoritenrolle heraus die zwei angestrebten „Pflichtpunkte“ im Kampf um den Klassenerhalt einzusacken.

Hilft gegen Lunestedt vielleicht der Aspekt, dass man als klarer Außenseiter gegen einen starken Gegner dieses Mal überhaupt nichts zu verlieren hat? Der Kern des Problems steckt augenscheinlich in den Huder Köpfen. Woran liegt es, dass nach dem tollem Saisonstart mit 7:3 Punkten plötzlich nichts zusammengeht? War man sich vielleicht eine Spur zu sicher und in dem Glauben: Es läuft alles einfach immer so weiter?

Darüber wird sich die Mannschaft unter der Woche den Kopf zerbrochen haben. Fakt ist, dass Lösungen für die Ursache der Probleme her müssen. Hudes Marco Stüber, Spieler im Spitzenpaarkreuz, wollte dabei eine Umstellung der Doppeln für das Lunestedt-Spiel nicht ausschließen. Wäre das vielleicht ein neuer Impuls? Des Weiteren hilft nur kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen. Denn die TSV-Mannschaft zeichnet von oben bis unten besonders eine gute Mischung ohne echte Schwachpunkte aus.