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Tischtennis-Verbandsliga TV Hude II ärgert sich über vermeidbare Pleite gegen Oldendorf

Von Andreas Giehl | 04.10.2016, 14:18 Uhr

Da war mehr drin: Die Tischtennisspieler des TV Hude II wollten am Sonnabend im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Oldendorf weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Im Duell gegen den starken Aufsteiger waren sie auf Augenhöhe. Am Ende triumphierten beim 6:9 aber die Gäste. Mit 2:4 Punkten rangiert der TVH als Siebter knapp über den Abstiegsplätzen.

Die Männer von Hudes Zweitvertretung haben Wort gehalten. Spitzenspieler Marco Stüber und sein Team gaben gegen diesen starken Gegner alles. Belohnen konnte sich der Außenseiter für rund vier Stunden Kampf aber nicht. Bis zum letzten Ballwechsel stand für die Hausherren eine Punkteteilung im Raum. Sogar das Huder Schlussdoppel Stüber/Scherf hatte schon gewonnen. Doch das Spiel floss im Nachhinein nicht mehr mit in die Wertung ein. Dafür hätte am Tisch nebenan Julian Meißner gegen David Dettmer gewinnen müssen. Hudes Nummer sechs unterlag seinem Gegner nach 1:0-Satzführung später noch mit 1:3 – das war aus TVH-Sicht ärgerlich.

„Klar sind wir enttäuscht“, meinte Hudes Nummer drei, Marc Engels. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt und genug Möglichkeiten gehabt. Einen Punkt hätten wir deshalb ganz gerne einkassiert.“

Ärgerliche Niederlagen für Julian Meißner und Dietmar Scherf

Nach einer 2:1-Führung der Gäste zeigte im vorderen Paarkreuz Hudes Marco Stüber Kämpferqualitäten. Der Routinier gewann nach 0:2-Satzrückstand nach hinten raus noch deutlich 3:2 gegen Benjamin Rothkehl. Seinem Team gelang es im ersten Einzeldurchlauf aber nicht, die Führung zu übernehmen. Auf dem Schläger hatte dies die Nummer sechs, Julian Meißner, gegen Kevin Kurbjuweit. Der Oldendorfer Defensivstratege besaß aber in Satz fünf beim 11:9 einen Hauch mehr Fortune.

Die zweite Einzelrunde verlief dann noch umkämpfter als die erste. Ärgerlich war aus Sicht der Huder das 2:3 von Dietmar Scherf nach 2:0-Vorsprung gegen Rothkehl. Auf des Messers Schneide stand gegen Ende besonders das Duell von Patrick Gerken gegen Kurbjuweit. Der Heimakteur verlor bei seinem 1:3 drei Sätze mit der Minimaldifferenz von zwei Bällen. Der Traum des Turnvereins von einem Remis war damit endgültig futsch. Bester Mannschaftsteil war an diesem Tag die Mitte, wo sich Marc Engels und Jonas Schrader mit einer 3:1-Bilanz positiv in Szene setzten.