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Tischtennis-Verbandsliga TV Hude II im Hinrundenfinale gegen den TV Oyten

Von Andreas Giehl | 25.11.2016, 09:41 Uhr

Die Männer vom Tischtennis-Verbandsligisten TV Hude II wollen im letzten Spiel des Jahres einen erfolgreichen Schlusspunkt setzen. Am Sonnabend, um 16 Uhr in der heimischen Hoheluchthalle, besteht eine sehr gute Möglichkeit dazu: Im letzten Hinrundenspiel empfängt Hude den TV Oyten. Das Heimrecht wurde dabei kurzfristig getauscht.

Marc Engels, Spieler des TV Hude II, sieht im Vorfeld dieser Begegnung keinen Anlass dazu, die Favoritenrolle seines Teams in irgendeiner Form anzuzweifeln. Seine Mannschaft hat in der Vorrunde mit 11:7 Punkten und Platz fünf fast alles richtig gemacht. Deshalb wäre es in der jetzigen Situation unklug, den Abstiegskandidaten auf die leichte Schulter zu nehmen.

Zumal die Gäste vor einer Woche ein erstes Lebenszeichen gefunkt haben: Nach einer Serie von sieben Niederlagen gelang dem Kellerkind ein 9:3-Erfolg bei Schlusslicht Ritterhude II; vielleicht schon zu spät, um noch Hoffnungen auf den Relegationsplatz zu hegen. Doch was bleibt dem TVO in der Situation überhaupt noch anderes übrig, als bei fünf Punkten Rückstand auf Platz acht auch im Klosterort alles auf eine Karte zu setzen?

TV Oyten im Aufwind

„Oyten ist eine relativ junge Mannschaft, die nach ihrem ersten Sieg im Aufwind ist. Deshalb wollen wir die nicht unterschätzen und das Spiel einfach nur gewinnen. Mit 13:7 Punkten hätten wir dann wirklich eine Bomben-Hinrunde gespielt.“

Engels‘ Team hätte damit etwas mehr Luft zum ungeliebten Abstiegsrelegationsplatz geschaffen. Das wäre ganz wichtig. Wie es mit Hudes zweiter Garnitur in der Rückrunde genau weitergeht, das liegt mehr oder weniger im Ungewissen. Der große Bruder Hude I spielt ebenfalls in der Verbandsliga. Spieleraustäusche zwischen beiden Mannschaften erscheinen zur Rückrunde von den Bilanzwerten her kaum vermeidbar. Wie die im Einzelnen aussehen werden, darüber wird erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Es könnte dadurch für Hude II in der Rückrunde, in Bezug auf den Klassenerhalt, sogar wieder enger werden.