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Tischtennis-Verbandsliga TV Hude II schlägt Spitzenreiter TuS Lutten mit 9:2

Von Andreas Giehl | 08.02.2016, 22:11 Uhr

Tischtennis-Verbandsligist TV Hude II hat sein Heimspiel gegen Tabellenführer TuS Lutten überraschend, aber hochverdient mit 9:2 gewonnen. Der Turnverein spielte sich gegen den Tabellenführer in einen wahren Rausch – und sammelte damit weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Das war ein richtiges Ausrufzeichen des TV Hude II: Der neue Vierte der Tischtennis-Verbandsliga nutzte am Sonntag den schwachen Moment von Spitzenreiter TuS Lutten eiskalt aus – und verpasste dem Serien-Aufsteiger und haushohen Favoriten eine denkwürdige 9:2-Lektion. Es war ein Ergebnis, von dem vor diesem Spieltag kein Experte zu träumen gewagt hätte. Während die Huder ihr Glück kaum fassen konnten, kauerten die Gäste geknickt auf dem Boden der Hoheluchthalle.

Was war passiert? Die Oberligareserve hatte sich gegen den Herbstmeister und Titelfavoriten TuS Lutten in einen wahren Rausch gespielt. Was die Gäste auch probierten, an diesem Tag hatte der Turnverein stets die besseren Antworten parat. Der Sieg der Gastgeber war deshalb auch in der Höhe verdient.

TV Hude II strotzt vor Selbstvertrauen

„Das war ein klasse Spiel unserer Mannschaft“, lobte Thomas Stakemeier, Betreuer des TV Hude. „Wie schon gegen Hittfeld haben wir die wichtigen Punkte gemacht. Das hat den Unterschied ausgemacht.“ Am Vortag hatte Lutten – nicht in Bestbesetzung, trotzdem vollkommen unerwartet – gegen den bis dato Tabellenletzten TV Oyten eine 7:9-Heimpleite kassiert. Eine Niederlage, die beim TuS offenbar seine Spuren hinterlassen hatte. Zu ihrem Leidwesen traf die Lutter Mannschaft einen Tag später auf ein Huder Team, welches seit den jüngsten Erfolgen in der Rückrunde vor Selbstvertrauen nur so strotzt. Dagegen fanden die Gäste keine Mittel.

Nach diesem rauschenden Tischtennisfest war Stakemeier trotzdem bemüht, sein Team wieder auf den Boden zurückzuholen. „In der Abstiegszone bleibt es weiter eng. Gelingt uns nächste Woche ein Sieg in Oyten, dann sind wir dem Klassenerhalt ganz nahe.“