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Tischtennis-Verbandsliga TV Hude II startet mit komplexen Doppelspieltag

Von Andreas Giehl | 20.09.2017, 18:25 Uhr

Für die Tischtennisspieler des TV Hude II beginnt am Wochenende die neue Saison. In der Verbandsliga droht ein erneuter Abstiegskampf.

Die Tischtennis-Verbandsliga ist kein einfaches Pflaster, das kann niemand besser bestätigen als der TV Hude II. Die Reserve spielte zuletzt eine ordentliche Saison und wäre mit der ausgeglichenen Bilanz von 20:20 Punkten dennoch beinahe abgestiegen – die Rettung wurde erst in der Relegation nachgeholt.

Auch in dieser Serie werden es die Huder wieder schwer haben, das Leistungsniveau wird noch höher sein. „Es wird quasi keine Luft nach unten geben. Deutlich schwächere Mannschaften gibt es dieses Mal nicht“, erklärt Marc Engels, der in der Vorsaison noch in der ersten Mannschaft auflief und nun die Zweite als Spitzenspieler anführt.

Marc Engels die neue Nummer eins

Auf den weiteren Positionen werden Christopher Imig, Marco Stüber, Finn Oestmann, Alexander Hilfer und Julian Meißner versuchen, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu erkämpfen. Und „kämpfen“ sei genau das Stichwort, meint Engels. Da die Verbandsliga wieder mit Überhang spielt, also mit elf anstatt der üblichen zehn Vereine, wird es am Schluss erneut drei Direktabsteiger geben. Der Tabellenachte müsste, wie die Huder zuletzt, in die Abstiegsrelegation.

Beim groben Abstecken des Saisonziels kamen die Spieler aus dem Klosterort zu dem Schluss: Sie wollen auf jeden Fall die Aufsteiger TuS Sande und TuS Lachendorf hinter sich lassen. Auch die TSG Dissen hat man dabei als Kandidaten im Visier. Aber der Vertreter aus dem Teutoburger Wald beispielsweise zählte zuletzt mit 14:6 Punkten zum Kreis der besten Rückrundenmannschaften. Vielleicht schon ein Beleg dafür, wie dünn das Eis für Hudes Oberligareserve in diesem Jahr sein könnte. „Dazu kommt, dass die übrigen Vereine sich gut ergänzt haben und insgesamt sehr gut aufgestellt sind“, sagt Engels.

Verstecken will er sich mit seinem Team aber nicht. „Wir selbst verfügen auch über eine recht eingespielte Truppe. Mit unserem Neuzugang Finn Oestmann aus Ritterhude haben wir uns gut verstärkt. Als erst 17-Jähriger schlummert da noch Potenzial“, sagt der Delmenhorster: „Trotzdem, es wird es ein verdammt harter Kampf.“

Schweres Auftaktprogramm

Gleich zum Auftakt kommt es für die Huder knüppeldick. Am Freitagabend schlägt ab 20 Uhr der aktuelle Tabellenführer TuSG Ritterhude in der Hoheluchthalle auf. Am Samstag wird es nicht leichter, da gastieren Engels und Co. ab 18 Uhr bei der Spielvereinigung Oldendorf – immerhin der Dritte der Vorsaison. Engels ist sich des schweren Auftaktprogramms bewusst: „Aber das spielt keine Rolle. Wir müssen hier nicht zwangsläufig punkten.

An der Vorbereitung sollte es nicht liegen, verrät Engels weiter. Alle Spieler hätten zuletzt regelmäßig und hart trainiert. Nun müsse seine Truppe sich im Wettkampf beweisen. Im engen Spielplan geht bis Ende November buchstäblich Schlag auf Schlag.