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Topfahrer für Sixdays bestätigt René Enders fährt letztes Sechstagerennen in Bremen

Von Kristina Müller | 07.12.2017, 15:04 Uhr

Wenige Wochen vor Beginn der 54. Sixdays Bremen hat das Team um den Sportlichen Leiter Erik Weispfennig erste Fahrerverpflichtungen bekannt: Mit Leif Lampater, Achim Burkart und Christian Grasmann sind drei der erfolgreichsten deutschen Bahnradfahrer vertreten.

Zwölf Starts, acht Podiumsplätze und zwei Gesamtsiege: Die Bilanz von Leif Lampater beim Bremer Sechstagerennen kann sich sehen lassen. Im Vorjahr mussten sich er und Teamkollege Wim Stroetinga knapp geschlagen geben. Für den amtierenden Derny-Europameister Achim Burkart geht es bei den kommenden Sixdays um den ersten Sieg bei einem Sechstagerennen.

„Burkart ist ein starker Fahrer und sicherlich ein Kandidat für die vorderen Plätze. Mit Lampater und Grasmann haben wir zwei weitere erfahrene Fahrer dabei. Beide sind gut mit der anspruchsvollen Bremer Bahn vertraut und haben bereits bewiesen, dass sie hier gewinnen können“, teilt Erik Weispfennig mit. Christian Grasmann musste seine Mission Titelverteidigung im Vorjahr krankheitsbedingt abbrechen.

Neuauflage des diesjährigen Duells

Spannung versprechen auch die ersten bestätigten Sportler im Sprinterwettbewerb. Hier kommt es zu einer Neuauflage des Duells von 2017: Deutschland gegen Tschechien – René Enders gegen Tomáš Bábek. Im Vorjahr sicherte sich der deutsche Überflieger den Gesamtsieg mit einer Reifenbreite Vorsprung.

Spannender hätte der Showdown im Sprinterwettbewerb 2017 kaum sein können: Nach sechs Tagen engem Kopf-an-Kopf-Rennen und nur einem Punkt Unterschied vor dem letzten Wettbewerb sicherte sich René Enders knapp den Gesamtsieg vor Tomáš Bábek. Bei den 54. Sixdays Bremen kommt es zu einem letzten Kräftemessen – anschließend beendet Enders seine aktive Laufbahn. „Es wird mein Abschlussrennen, deshalb möchte ich natürlich gern wieder vorn mitfahren. Das wird nicht ganz leicht, weil ich ja schon Vollzeit im Schichtdienst tätig bin, aber ich werde mein Bestes geben“, sagt Enders. Ob er seinen Titel verteidigen kann, zeigt sich von Donnerstag bis Dienstag, 11. bis 16. Januar, in der ÖVB-Arena. Bábek bewies bei der diesjährigen Bahn-WM mit Silber im 1000-Meter-Zeitfahren und Bronze im Keirin, dass er ein ernst zu nehmender Konkurrent ist.