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Torben Geerken neuer SVA-Coach Über Real Madrid und Borussia Dortmund nach Achternmeer

23.02.2016, 08:08 Uhr

Der neue Coach des Fußball-Kreisligisten SV Achternmeer, Torben Geerken, ist erst 27 Jahre alt, hospitierte aber unter anderem bei Real Madrid und Borussia Dortmund. Mit dem Tabellenelften will er sich schnell entscheidend von den Abstiegsrängen absetzen. Von Manfred Nolte und Frederik Böckmann

Was vor einigen Jahren mit Thomas Tuchel beim FSV Mainz 05 seinen Anfang nahm und mit Julian Nagelsmann bei 1899 Hoffenheim derzeit den Höhepunkt des Hypes bildet, macht auch vor der heimischen Kreisliga nicht halt: Junge, gut ausgebildete Trainer mit ihrem ganz eigenen Stil sind derzeit richtig in. Auch der SV Achternmeer hat sich vor dem Start in die Rückrunde die Dienste eines jungen Coaches gesichert: Der erst 27-jährige Torben Geerken hat vor wenigen Wochen das Training beim Kreisliga-Elften übernommen. Geerken ist damit nach Hendrik Sandkuhl (22/TV Dötlingen) und Selim Karaca (25/TuS Heidkrug) der zweitjüngste Übungsleiter der Kreisliga.

Diplom-Fußballmanager und Inhaber der DFB-Elitelizenz

Jung, aber trotz erfahren: Diese Beschreibung trifft auf Geerken voll zu. Mit 17 Lenzen coachte er in seinem Heimatverein, der TSG Burhafe, eine Jugendmannschaft. In seinem ersten Jahr als Herrenspieler zog er sich eine Sprunggelenks-Verletzung zu und konzentrierte sich auf die Arbeit als Trainer. Der Diplom-Fußballmanager hospitierte unter anderem bei der Fußballschule von Real Madrid (für die er weiter tätig ist), bei Borussia Dortmund sowie den SF Lotte und ist mittlerweile Inhaber der Elitelizenz des Deutschen Fußballbundes.

Lob für Teamgeist und gute Zuschauerresonanz

Gearbeitet hat er unter anderem in den Jugendabbeilungen der Oldenburger Vereine VfB und VfL, beim JFV Bremerhaven und beim FC Norden. In der vergangenen Spielzeit trainierte Geerken den AT Rodenkirchen (Kreisliga Wesermarsch/Friesland). Da er zuletzt keinen Trainerjob hatte, bewarb sich Geerken in Achternmeer, nachdem er gehört hatte, dass Holger Oltmanns aus beruflichen Gründen aufhören würde. „Hier ist alles familiär. Es herrscht ein großer Teamgeist und die Zusammenarbeit mit dem Vorstand ist bestens“, schwärmt Geerken, der außerdem die herrliche Sportanlage sowie die für einen Kreisligisten sehr gute Zuschauerresonanz lobt. „Ich denke hier kann so richtig etwas aufgebaut werden und so kann ich mir eine langfristige Zusammenarbeit vorstellen“, blickt der gebürtige Friese in die Zukunft.

Erst Klassenerhalt sichern, dann schon auf die nächste Saison vorbereiten

Achternmeer rangiert bei acht Punkten Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz auf Rang elf, doch Geerken weiß, dass der Ligaerhalt längst noch nicht gesichert ist. „Wir wollen uns ganz schnell entscheidend weiter von den Abstiegsplätzen absetzen, um uns im restlichen Verlauf der Spielzeit schon auf die nächste Saison vorbereiten zu können“, hat er klare Ziele. Ein Bild von der Leistungsstärke seiner neuen Mannschaft konnte sich Geerken auch auf Grund fehlender Testspiele noch nicht richtig machen, er ist aber ist aber guter Dinge. Sein Vorgänger Holger Olmanns habe auch während der Winterpause gute Arbeit geleistet und so sei das Team konditionell in einem sehr guten Zustand. (Weiterlesen: Holger Oltmanns verlässt SV Achternmeer)

Unterstützung von Co-Trainer Olaf Otremba

Aufgrund der zahlreichen Nachholspiele sei die körperliche Fitness von großer Bedeutung, für den Rest der Saison soll es zwei Trainingstage die Woche geben. „In der kommenden Spielzeit sollen es drei werden“, sagt Geerken, der von Olaf Otremba als Co-Trainer an der Seitenlinie unterstützt wird. Der 42-jährige Otremba sammelte unter anderem bei AT Rodenkirchen und dem TuS Eversten Erfahrungen als Co-Trainer im Herren- und Jugendbereich auf Bezirks- und Kreisligaebene.