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Toyota-Engelbart-Cup 2018 HSG Delmenhorst freut sich auf dänische Gäste

Von Lars Pingel | 12.06.2018, 19:43 Uhr

Die HSG Delmenhorst richtet am 17. und 18. August den Toyota-Engelbart-Cup 2018 aus. In dem Handball-Turnier trifft das Oberligateam des Gastgebers auf den dänischen Zweitligisten Nørre Djurs HK, den VfL Edewecht, den ATSV Habenhausen, die TSG Hatten-Sandkrug (alle Oberliga) und den TV Neerstedt (Verbandsliga).

Das Turnier um den „Toyota-Engelbart-Cup“ wird (ein wenig) international. Das haben Jürgen Janßen, Vorsitzender der ausrichtenden HSG Delmenhorst, und Manfred Engelbart, Sponsor und mit seiner Firma auch Namensgeber, rund acht Wochen vor der siebten Auflage des Handball-Events in der Stadionhalle bekannt gegeben. Am Freitag, 17. August, und Samstag, 18. August, wird die dänische Mannschaft des Nørre Djurs HK versuchen, zu verhindern, dass der Oberligist VfL Edewecht zum zweiten Mal in Folge die Siegertrophäe und das höchste Preisgeld gewinnt. Die Ammerländer haben übrigens mitgeholfen, das Teilnehmerfeld mit einem weiteren attraktiven und starken Team zu ergänzen. „Die Dänen absolvieren in dieser Zeit ein Trainingslager in der Nähe von Edewecht, über den VfL ist der Kontakt zu uns entstanden“, erzählte Janßen. Die in die Oberliga aufgestiegene Mannschaft der HSG, die TSG Hatten-Sandkrug (ebenfalls Oberliga-Aufsteiger), der ATSV Habenhausen (aus der 3. Liga abgestiegener Oberligist) und der TV Neerstedt (Verbandsliga) mischen in dem Rennen um den Turniersieg ebenfalls mit.

HSG trifft im Eröffnungsspiel auf Nørre Djurs HK

Nørre Djurs HK spielt 2018/19 in der in drei Staffeln eingeteilten 2. Division des dänischen Handball-Verbands. In diesen kämpfen 36 Mannschaften um den Aufstieg in die oberste Klasse. Erster Gegner des Teams in der Stadionhalle wird die Mannschaft des Gastgebers sein, erklärte Janßen. Diese Partie eröffnet das Turnier am Freitag, 18 Uhr. Der zweite Tag beginnt am Samstag um 11.30 Uhr. Zunächst wird im Modus jeder gegen jeden (einmal 30 Minuten) eine Tabelle ermittelt. Die beiden Erstplatzierten ermitteln dann am Samstag ab 17.40 Uhr im Endspiel den Turnsieger.

Das Organisationsteam um Janßen und Engelbart beschloss in der Analyse des Turniers 2017, das Feld von acht auf sechs Mannschaften zu reduzieren. „Dafür hatten wir einen höheren sportlichen Anspruch“, erklärte Janßen, der aber nicht verhehlte, dass auch die Finanzen bei der Reduzierung eine Rolle spielten. Der Etat sei von 2800 auf 2300 Euro gesenkt worden. „Manfred Engelbart sorgt dafür, dass der HSG keine Kosten entstehen. Dafür bedanken wir uns“, lobte Janßen. Dank des Engagements des Sponsors sei es außerdem möglich, dass der Eintritt in die Halle frei ist. „Ich unterstütze mit Leidenschaft auch den Handball in der Region“, sagte Engelbart: „Meine Priorität liegt auf Mannschaftssportarten und da vor allem auf dem Ballsport.“

Durch die Verkleinerung des Starterfelds ist das Männer-Turnier nach zwei Tagen beendet. Dennoch wird auch am Sonntag, 19. August, in der Stadionhalle Handball gespielt, erzählte Janßen. Von 10 bis 17 Uhr veranstaltet die HSG dort ein Turnier für die weibliche Jugend C. In diesem werden „ebenfalls nur Leistungsmannschaften“ antreten. „Das ist ein Test“, sagte der HSG-Vorsitzende: „Wenn es gut läuft, möchten wir das Ganze gerne erweitern.“

Wichtiger Test vor dem ersten Punktspiel

„Es wäre schön, wenn unsere Mannschaft im letzten Spiel dabei wäre“, sagte Janßen über den Engelbart-Cup. Das Wichtigste sei aber, dass das Turnier eine Woche vor der ersten Runde im Landespokal und zwei Wochen vor dem ersten Punktspiel eine gute Gelegenheit ist, den Leistungsstand zu überprüfen. „Danach kannst du noch nachjustieren.“ Den Fans biete es die Möglichkeit, die neuformierten Mannschaften in sportlich interessanten Partien zu sehen.

HSG möchte Kader erweitern

Das gilt natürlich auch für die HSG, die ihren Kader für die Saison 2018/19 bisher nur mit Lasse Till (SG Bremen/Hastedt) erweitert hat. Es soll aber noch weitere Zugänge geben, verriet Janßen. Es liefen aussichtsreiche Gespräche mit drei Spielern. „Alle drei wollen zu uns.“ Die HSG werde mit einem 16-er-Kader in die Oberliga gehen, erklärte Janßen. In der „Zweiten“ (Landesliga) werde, ergänzte Janßen, mit einem 20-er Kader geplant, zu dem auch einige „Perspektivspieler“ aus der A-Jugend gehören.